Sa, 18. November 2017

Feuersbrunst

31.07.2008 11:10

Yosemite-Brände zur Hälfte eingedämmt

In tagelangem Einsatz haben knapp 4.000 Feuerwehrleute die Waldbrände vor den Toren des Yosemite-Nationalparks in der kalifornischen Sierra Nevada fast zur Hälfte eingedämmt. "Die Lage hat sich gebessert, soviel ist sicher", sagte Suzanne Grin, Sprecherin der kalifornischen Behörde für Feuerschutz, am Mittwoch dem "San Francisco Chronicle".

Die Flammen in den steilen, unzugänglichen Waldtälern stellten aber für rund 4.000 Häuser weiterhin eine Gefahr dar. Nach neuesten Behördenangaben vernichtete die Feuersbrunst bis jetzt 21 Wohnhäuser, 33 kleinere Gebäude und eine Fläche von mehr als 130 Quadratkilometern.

Bisher keine Festnahmen von Auslösern
Die Waldbrände waren nach bisherigen Erkenntnissen am vergangenen Freitag bei Schießübungen ausgelöst worden. Es sei nichts Ungewöhnliches, dass Schützen kurz vor Beginn der Jagdsaison im August in diesem Gebiet mit Gewehren üben, sagte eine Sprecherin der Bundesforstbehörde. Festnahmen gab es zunächst nicht.

Dichter Rauch trübte auch Mittwoch den Blick auf die massiven Granitfelsen und tosenden Wasserfälle, die an Sommertagen Tausende Besucher in das berühmte Tal locken. Trotz der bedrohlichen Brände blieb der Naturpark geöffnet. Urlauber müssen lediglich Stromausfälle, eine höhere Rauchbelastung und die getrübte Sicht in Kauf nehmen.

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