Sa, 18. November 2017

Nachforschungen

28.06.2008 18:36

Methangas könnte schuld am Großbrand sein

Die Bevölkerung kann nach dem Mülldeponiebrand mit giftigen Rauchgasen in Klagenfurt aufatmen. "Bei den Luftgütemessstellen am Freitag und Samstag sind keine Überschreitungen festgestellt worden", erklärt Landeschemiker Erich Polzer. Der Regenguss am späten Freitagnachmittag habe außerdem mitgeholfen, die Situation zu entschärfen.
Nachdem das Feuer gelöscht war, haben wir noch die Glutnester bekämpft und bis in die frühen Morgenstunden Brandwache gehalten", berichtet Einsatzleiter Wolfgang Germ von

der Klagenfurter Berufsfeuerwehr. Die Brandursache ist aber noch nicht geklärt.

Selbstentzündung?
Brandermittler der Polizei gehen von einer Selbstentzündung aus, da sich das Feuer explosionsartig entwickelt hat. "In einer Mülldeponie entsteht Methangas und das dürfte sich entzündet haben", meint Landeschemiker Polzer: "Das würde die rasche und große Brandausbreitung auf eine Fläche von gut 300 Quadratmetern erklären."

Von Hannes Wallner/Kärntnerkrone

 
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