Mo, 19. Februar 2018

Nachforschungen

28.06.2008 18:36

Methangas könnte schuld am Großbrand sein

Die Bevölkerung kann nach dem Mülldeponiebrand mit giftigen Rauchgasen in Klagenfurt aufatmen. "Bei den Luftgütemessstellen am Freitag und Samstag sind keine Überschreitungen festgestellt worden", erklärt Landeschemiker Erich Polzer. Der Regenguss am späten Freitagnachmittag habe außerdem mitgeholfen, die Situation zu entschärfen.
Nachdem das Feuer gelöscht war, haben wir noch die Glutnester bekämpft und bis in die frühen Morgenstunden Brandwache gehalten", berichtet Einsatzleiter Wolfgang Germ von

der Klagenfurter Berufsfeuerwehr. Die Brandursache ist aber noch nicht geklärt.

Selbstentzündung?
Brandermittler der Polizei gehen von einer Selbstentzündung aus, da sich das Feuer explosionsartig entwickelt hat. "In einer Mülldeponie entsteht Methangas und das dürfte sich entzündet haben", meint Landeschemiker Polzer: "Das würde die rasche und große Brandausbreitung auf eine Fläche von gut 300 Quadratmetern erklären."

Von Hannes Wallner/Kärntnerkrone

 
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden