Kaufberatung: Finden Sie mit uns das beste Produkt in unserem Babymatratze Vergleich 2021

Ein kurzer Überblick
  • In der Regel können Sie bei Babymatratzen zwischen den beiden Standardgrößen 60 x 120 cm und 70 x 140 cm wählen. Soll die Babymatratze in einer Wiege liegen, sollten Sie auf ovale Babymatratzen zurückgreifen. Gleiches gilt für eine Babymatratze für den Kinderwagen.
  • Für Babys sind Matratzen aus Schaumstoff oder Kaltschaum die beste Wahl. Der Bezug einer Babymatratze sollte aus einem Mix aus Baumwolle und Polyester bestehen. Diese Mischung kann durch eine besonders hohe Atmungsaktivität und eine angenehme Haptik punkten.
  • Soll die Babymatratze nicht im Beistellbett, sondern im Kinderbett untergebracht werden, sollte sie eine Trittkante aufweisen. Diese Verstärkung am Rand der Babymatratze verhindert, dass ein Baby umknickt oder hinfällt.

babymatratze-test

Ob in der Wiege, im Kinderwagen oder im Babybett – neugeborene Babys schlafen durchschnittlich etwa 14 bis 17 Stunden pro Tag. Damit der Schlaf besonders erholsam ist, sollte die Matratze bestimmte Kriterien erfüllen.

In unserem Babymatratzen-Vergleich 2021 auf Krone.at möchten wir Ihnen gerne verschiedene Modelle vorstellen und Ihnen verraten, worauf es beim Kauf einer guten Babymatratze ankommt. In unserer Kaufberatung erklären wir Ihnen außerdem, wie Sie eine Babymatratze pflegen und reinigen können.

1. Welche Besonderheiten weist eine Babymatratze auf?

eltern legen eine neu gekaufte matratze in das babybett

Passen Sie die Größe der Matratze stets an die Größe des Babybetts an.

Babys und Kleinkinder benötigen im Gegensatz zu Erwachsenen noch sehr viel Schlaf. Zu Beginn verteilen sich die einzelnen Schlafphasen über den ganzen Tag. Auch wenn sich viele Eltern eine gemeinsame Schlafstätte wünschen, sollten Babys lieber auf einer eigenen Babymatratze als im Elternbett schlafen. Dabei ist es wichtig, dass das gesamte Babybett eine hohe Qualität aufweist.

Eine Babymatratze sollte in erster Linie einen hohen Liegekomfort bieten, da sich die Kleinen einen Großteil des Tages im Bettchen aufhalten. Um eine gute Luftzirkulation zu gewährleisten, sollte sich unter der Matratze ein Lattenrost befinden.

In Österreich werden Babymatratzen in verschiedenen Größen angeboten. Die beiden Standardgrößen bei Babymatratzen sind 60 x 120 cm und 70 x 140 cm. Im Idealfall ist die Babymatratze etwa 20 cm länger als das Kind.

60 x 120 cm große Babymatratzen eignen sich vor allem für Babys bis zu einem Alter von etwa drei bis vier Monaten. Anschließend sollten Sie auf eine 70 x 140 cm große Babymatratze zurückgreifen.

Wichtig ist jedoch auch, dass Sie die Größe der Matratze an die Größe des Babybetts anpassen. Weist das Babybett eine Größe von 70 x 140 cm auf, sollten Sie auch eine 70 x 140 cm große Babymatratze kaufen. Gleiches gilt bei einer Größe von 60 x 120 cm.

Stubenwagenmatratzen bzw. Wiegenmatratzen weisen hingegen häufig ein anderes Maß auf. Diese Babymatratzen sind oval, sodass sie sich optimal an die Form der Wiege bzw. des Wagens anpassen. Spezielle Reisebettmatratzen sind in vielen Fällen klappbar und damit wesentlich platzsparender.

2. Aus welchem Material besteht eine Babymatratze?

Hausstaubmilbenallergie bei Babys

Auch wenn sich eine Allergie gegen Hausstaubmilben in den meisten Fällen erst im Laufe der ersten Lebensjahre entwickelt, können auch schon Babys daran leiden. Auf Matratzen fühlen sich Hausstaubmilben besonders wohl, da sie sich von menschlichen Hautschuppen ernähren. Durch den Kontakt zu bestimmten Bestandteilen im Kot kann es bei einem Baby zu einer laufenden Nase, tränenden Augen, trockenem Husten oder Hautausschlag kommen. Oft werden diese Symptome zunächst mit einer Erkältung oder anderen Erkrankungen verwechselt.

In der Regel besteht der Bezug einer Babymatratze aus einer Kombination aus Baumwolle und Polyester. Während der Baumwollanteil dafür sorgt, dass die Matratze atmungsaktiv ist und sich angenehm anfühlt, wird durch die Synthetikfasern die Pflegeleichtigkeit erhöht.

Wichtig ist außerdem, dass die Materialien des Bezugs schadstoffgeprüft sind. Ein wichtiges Siegel ist in diesem Zusammenhang der „Oeko-Tex-Standard 100“. Im besten Fall handelt es sich um eine Babymatratze aus Bio-Materialien.

Im Inneren der Matratze können verschiedene Materialien zum Einsatz kommen. Besonders beliebt sind Babymatratzen aus Kaltschaum oder Schaumstoff. In der folgenden Tabelle möchten wir Ihnen gerne die verschiedenen Babymatratzen-Arten etwas genauer vorstellen.

Matratzen-Typ Eigenschaften
Schaumstoffmatratze
  • einfachste, günstigste und dennoch sehr beliebte Variante
  • sind sehr leicht
  • gute Liegeeigenschaften
  • für Allergiker geeignet
  • geben unter Druck eher ungleichmäßig nach und liegen sich nach kurzer Zeit durch
  • haben eine deutlich schlechtere Luftzirkulation als andere Matratzen-Arten
Kaltschaummatratze
  • schneiden in Babymatratzen-Tests in der Regel besser als Schaumstoffvarianten ab
  • Druckbelastung wird gut verteilt / hohe Punktelastizität
  • gute Liegeeigenschaften
  • hervorragende Luftzirkulation
  • für Allergiker geeignet
Latex-Kokos-Matratze
  • bestehen zu einem großen Teil aus natürlichen Materialien (im besten Fall in Bio-Qualität)
  • eine Seite der Matratze besteht aus Kokosfasern (eher hart), die andere aus Latex (mittelhart)
  • leicht, luftdurchlässig und atmungsaktiv
  • bieten anatomisch korrekten Liegekomfort
  • antibakterielle Eigenschaften
  • ideal für Hausstauballergiker geeignet
Federkernmatratze
  • sind vor allem bei Erwachsenen sehr beliebt
  • für Babys werden Federkernmatratzen in der Regel nicht angeboten
  • Federkernmatratzen sind deutlich kälter und erwärmen sich erst durch die eigene Körpertemperatur

Ist Ihr Kind Allergiker, sollte die Babymatratze entsprechend aus allergikerfreundlichen Materialien bestehen. Grundsätzlich sind sowohl Modelle aus Schaumstoff oder Kaltschaum als auch Latex-Kokos-Babymatratzen für Allergiker geeignet.

3. Können Modelle mit Trittkanten in Babymatratzen-Tests überzeugen?

Viele Eltern, die auf der Suche nach einer neuen Babymatratze sind, möchten sichergehen, dass diese sowohl komfortabel als auch sicher ist. Modelle mit Trittkanten schneiden in den meisten Babymatratzen-Tests besonders gut ab.

In unserer Vergleichstabelle auf Krone.at finden Sie Modelle mit und ohne Trittkanten. Ist eine Babymatratze mit Trittkanten ausgestattet, bedeutet dies, dass sie verstärkte Ränder aufweist.

Welche Vor- und Nachteile diese verstärkten Ränder mit sich bringen, haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst:

    Vorteile
  • bieten Kindern bei ersten Steh- und Gehversuchen einen guten Halt
  • verhindern, dass ein Baby beim Betreten des Rands umknickt
  • mindern das Sturzrisiko
  • sorgen dafür, dass Kinder sich nicht die Füße oder Beine zwischen der Matratze und dem Bettgestell quetschen
  • erhöhen die Haltbarkeit der Babymatratze
    Nachteile
  • wesentlich kostenintensiver
  • bei einem hohen Härtegrad nicht unbedingt notwendig

4. Inwiefern spielen Höhe, Härtegrad und Raumgewicht eine Rolle?

baby liegt unter einem mobile im kinderbett

Aufgrund des geringen Körpergewichts eines Babys, müssen Babymatratzen nicht besonders hoch sein.

Beim Kauf einer Babymatratze sollten Sie zudem einen Blick auf die Kategorien „Höhe“, „Härtegrad“ und „Raumgewicht“ werfen. Auch wenn die Dicke einer Babymatratze nicht automatisch mit einer hohen Qualität gleichzusetzen ist, liefern die einzelnen Werte zusammengenommen dennoch eine gute Orientierung.

Hier finden Sie einen kurzen Überblick über die einzelnen Kaufkriterien:

  • Höhe: Da Babys noch ein sehr geringes Körpergewicht haben, darf die Matratze noch relativ dünn sein. Die meisten Babymatratzen weisen eine Dicke von etwa 9 bis 11 cm auf. Leidet Ihr Kind beispielswese unter Schnupfen, können Sie den Kopfteil der Babymatratze erhöhen, indem Sie an der entsprechenden Stelle ein Kissen unter der Matratze platzieren.
  • Härtegrad: In der Regel gibt es bei Babymatratzen zwei verschiedene Härtegrade: mittelhart und hart. Auf einer weichen Matratze kann die Wirbelsäule nicht ausreichend gestützt werden. Ein Kind sollte maximal zwei bis drei Zentimeter in die Matratze einsinken.
  • Raumgewicht: Bei Babymatratzen darf das Raumgewicht wesentlich geringer sein als bei Erwachsenen. Im besten Fall weist die Babymatratze ein Raumgewicht von etwa 30 kg/m³ auf.

5. Wie lassen sich Babymatratzen reinigen?

babymatratze mit abnehmbaren bezug

Ein abnehmbarer Bezug ist bei einer Babymatratze unerlässlich.

Eine Babymatratze, die im Beistellbett liegt und tagtäglich benutzt wird, muss natürlich auch regelmäßig gereinigt werden. Zur täglichen Pflege gehört das morgendliche Auslüften.

Um die Babymatratze von Milben, Schmutz und Staub zu befreien, sollte sie jedoch auch gewaschen werden. Achten Sie daher unbedingt darauf, dass der Bezug abnehmbar und bei mindestens 60 Grad Celsius waschbar ist.

Riecht die Matratze unangenehm oder lässt sie sich aufgrund zahlreicher, hartnäckiger Verschmutzungen nicht mehr hinreichend reinigen, sollten Sie die Babymatratze lieber austauschen.

Tipp: Lassen Sie die Matratze vor dem ersten Gebrauch ein paar Tage in einem separaten Raum durchlüften. Öffnen Sie das Fenster mindestens drei Mal pro Tag für etwa 10 Minuten. So verschwinden unangenehme Gerüche, die bei der Produktion des Produkts entstehen. Bio-Babymatratzen haben in der Regel einen wesentlich geringer ausgeprägten chemischen Geruch.

6. Welche weiteren Fragen stellen sich Käufer von Babymatratzen?

6.1. Sollten Babymatratzen einen Nässeschutz aufweisen?

Wenn ein Kind ohne Windel im Bettchen liegt oder schläft, sollte die Matratze zudem einen integrierten Nässeschutz aufweisen. Dieser verhindert das Eindringen von Urin, sodass der Matratzenkern trocken bleibt.

Verzichten Sie hingegen unbedingt darauf, zusätzlich eine wasserundurchlässige Matratzenauflage auf die Matratze zu legen. Diese kann durch die eingeschränkte Atmungsaktivität das Risiko des plötzlichen Kindstods erhöhen.

6.2. Macht es Sinn, eine Babymatratze mit einer separaten Kleinkindseite zu wählen?

Einige Babymatratzen haben zwei verschiedene Seiten, die Sie je nach Bedarf verwenden können. Die beiden Seiten weisen einen unterschiedlichen Härtegrad auf. Die Babyseite ist grundsätzlich härter als die Kleinkindseite. Durch das Umdrehen der Matratze können Sie also ganz einfach und unkompliziert eine Babymatratze in eine Kinderbettmatratze umwandeln.

Der beste Zeitpunkt, auf die Kindermatratze zu wechseln, ist, wenn Ihr Kind etwa 10 bis 12 kg wiegt. Auch wenn ein Kind damit beginnt, auf der Matratze herumzuhüpfen, ist die Kleinkindseite besser geeignet.

6.3. Wo kann ich in Österreich eine Babymatratze kaufen?

junge mutter in einem babyfachgeschaeft

In einem Babyfachgeschäft vor Ort ist die Auswahl in der Regel wesentlich geringer als in Onlineshops.

Ob online oder offline – es gibt eine Vielzahl an Geschäften, die Babymatratzen für das Reisebett oder Kinderbett vertreiben. Wer großen Wert darauf legt, die Matratze vor dem Kauf anzufassen und gegebenenfalls auszuprobieren, sollte einen entsprechenden Fachhandel besuchen. Besonders empfehlenswert sind das Dänische Bettenlager, Allnatura, Babyone, Baby Walz oder Babybay.

All diese Fachgeschäfte haben jedoch auch zusätzlich Onlineshops, in denen Sie die Babymatratzen bestellen können. Aber auch beim Versandhändler Amazon können Sie Modelle der beliebtesten Hersteller und Marken, wie Julius Zöllner, Träumeland oder Optimo, erwerben.

Günstige Babymatratzen finden Sie zudem auch bei Ikea oder in diversen Discountern.

6.4. Gibt es Babymatratzen-Tests von Verbraucherorganisationen?

Im Jahr 2020 hat die Stiftung Warentest 14 Baby- und Kleinkindmatratzen getestet. Sechs der getesteten Modelle erhielten die Note „mangelhaft“, da sie durch den Kugeltest fielen. Dieser simuliert die Drehung eines Kindes auf den Bauch.

Auch Öko-Test hat im gleichen Jahr 10 verschiedene Kindermatratzen mit einer Größe von 70 x 140 cm einem Test unterzogen. Während sieben Modelle die Bestnote erhielten, schnitten lediglich zwei Matratzen nur mittelmäßig ab. In den meisten Modellen wurden glücklicherweise keine bedenklichen Schadstoffmengen gefunden.

Die beste Babymatratze sollte eine mittlere Härte aufweisen, aus einem atmungsaktiven Material bestehen und bei mindestens 60 Grad waschbar sein. Schauen Sie sich die verschiedenen Modelle in unserer Vergleichstabelle auf Krone.at an und küren Sie Ihren eigenen Babymatratzen-Testsieger.

Klinikum Nürnberg sagt zu unserem Vergleichssieger