Osttirol: rund 260 Dreitausender, über 160 Bergseen, weite Almböden und stille Seitentäler - Und Matrei liegt genau dort, wo sich einige der schönsten Talschlüsse der Ostalpen treffen. Ein idealer Ausgangspunkt für authentische Bergmomente. Mit den Nationalpark-Rangern geht es hinaus in die alpine Wildnis auf die Spuren von Bartgeier, Steinadler, Steinbock, Gams und Murmeltier, den „Big Five“ der Alpen. Geschichten über Lebensräume, Kreisläufe und das feine Gleichgewicht der Natur machen jede Tour zu mehr als nur einer Wanderung. Tipp: Für Gäste der Nationalpark-Partnerbetriebe ist eine Rangertour inklusive.
Wandern mit Blick auf die Gletscher
Im Gschlösstal ist das Matreier Tauernhaus der ideale Ausgangspunkt. Von dort wandert man gemütlich in rund eineinhalb Stunden nach Innergschlöss - mit Blick auf den Großvenediger. Wer weiter will, erreicht im Talschluss den Gletscherweg Innergschlöss. Am Gletscher-Lehrweg - mit einem Anstieg von rund 500 Höhenmetern - erhält man Einblicke in die landschaftsformende Kraft der Gletscher in den Alpen. Wer mit Blick auf den größten Berg Österreichs hoch hinaus will, findet am Kals-Matreier Törl spektakuläre Ausblicke auf den Großglockner. Im Juli und August lässt sich der Zustieg in hochalpine Ausgangslagen komfortabel mit der Goldriedbahn abkürzen.


Wasser in seiner wildesten Form
Der Sommer in Matrei rauscht, sprüht und glitzert aber auch. Denn die wieder zugängliche Prosseggklamm führt durch eine eindrucksvolle Schlucht mit Wasserfällen und schmalen Steigen - ein echtes Naturerlebnis. Nicht weniger beeindruckend ist die Isel, der letzte frei fließende Gletscherfluss der Ostalpen. Über eine spektakuläre Hängebrücke hinweg eröffnet sich ein Blick auf ihre ungezähmte Kraft und auf stille Sandbuchten, die zum Verweilen einladen.
Zwischen Almen, Geschichte und Genuss mit Herkunft
In Matrei ist Wandern immer auch ein Eintauchen in Geschichten. Alte Wege führen zu stillen Kraftplätzen wie der St.-Nikolaus-Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Entlang des Matreier Talwegs erzählen kleine Details von früher - und verbinden Natur mit gelebter Kultur.
Und dann sind da die Almen: herzlich geführt, mit Blick auf das Wesentliche. Hier schmeckt der Sommer nach frischen Produkten und echter Handarbeit. Die Osttiroler Küche ist ehrlich - Von der urigen Hütte bis zu ausgezeichneten Gourmetküchen: Überall steht der Geschmack der Region im Mittelpunkt. matreiosttirol.com


Urlaubsparadies im Herzen des Nationalpark Hohe Tauern
Die Marktgemeinde Matrei in Osttirol an der Felbertauernstraße bildet das Herz des Nationalparks Hohe Tauern. Wunderschön im Tal eingebettet, umfasst das Gemeindegebiet von Matrei in Osttirol das gesamte Tauerntal sowie Teile des Iseltals. Die Nationalparkgemeinde ist mit einer Fläche von 277,8 km² die zweitgrößte Gemeinde Tirols. Vor den Toren von Matrei in Osttirol wacht das Schloss Weißenstein auf seinem steil abfallenden Dolomitmarmorfelsen über die 4600-Einwohner-Gemeinde. Zahlreiche Kirchen, Kapellen und Bildstöcke prägen das Matreier Ortsbild. So stehen in der Marktgemeinde 42 historische Bauwerke aus verschiedenen Epochen. Unter diesen sticht vor allem die wunderschöne Pfarrkirche St. Alban hervor, ist sie doch die größte Landkirche Tirols.
Das ganze Jahr über ist Matrei in Osttirol in allerlei Hinsicht vielseitig - angefangen vom breiten Sportangebot, über verschiedenste Kulturschätze bis hin zu zahlreichen Unterkunftsmöglichkeiten. Ob im Hotel, in der Ferienwohnung, auf dem Bauernhof oder gar in einer Almhütte: Für Wohlfühlatmosphäre ist immer gesorgt.