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05.07.2026

Festspiele in Salzburg

The Living Archive

Heuer findet im Rahmen der Salzburger Festspiele erstmalig ein eigenes Archiv-Festival statt, das neue Formate, Wahrnehmungsweisen und Quellen des Erinnerns erschließen möchte.

In Mats Staubs Erinnerungsbüro erinnern sich Menschen an prägende FestspielErlebnisse. Foto: Archiv Salzburger Festspiele Jedema

Das „Living Archive“ versteht sich als imaginäres Archiv, das die Grenzen zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft überwindet und die Bestände in anderen Kontexten miteinander in Beziehung bringt. Anhand von Archivmaterialien - Kostüme, Requisiten, Zeichnungen, Baupläne, 3D-Modelle - wird der Werdegang verschiedener Produktionen nachgezeichnet, so entsteht aus Schätzen der Festspielhistorie ganz Neues.

Ausgangspunkt sind die beiden im Kontext der Salzburger Festspiele entstandenen Projekte des S+T+ARTS* Ec(h)o Residencies Programmes aus 2025/26 sowie das 2024 begonnene Erinnerungsbüro im Festspielarchiv, die nun der Öffentlichkeit präsentiert werden. Dazu gesellt sich die Wiederaufnahme der 2023 mit Ars Electronica realisierten FAUST-VR-Experience. Alle vier Projekte sind in einem Rundgang im neuen UMAK-Gebäude am Kurgarten zu erleben. An 30 Terminen in der Zeit zwischen 18. und 29. August werden diese in einem geführten, etwa zweistündigen Rundgang erkundet.

18., 20.-22., 24.-29. August 2026,
10.00-17.30 Uhr
UMAK-Universität Mozarteum am Kurgarten