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15.02.2026

Bauen & Wohnen in Kärnten

Grüner Strom lohnt sich

Grüner Strom spielt eine zentrale Rolle für die Energiezukunft. In Kärnten setzen immer mehr Haushalte auf Photovoltaik, um Kosten zu senken und unabhängiger zu werden.

Fotos: anatoliy_gleb - stock.adobe.com

An einem sonnigen Sommertag produziert ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit Photovoltaikanlage oft mehr Strom, als es selbst verbraucht. Was früher ungenutzt blieb, wird heute gezielt gespeichert und später verwendet. Genau hier zeigt sich, warum grüner Strom und moderne Photovoltaiklösungen für private Haushalte zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Was versteht man unter grünem Strom?

Grüner Strom leistet einen wichtigen Beitrag zur Energiewende in Kärnten.
Grüner Strom leistet einen wichtigen Beitrag zur Energiewende in Kärnten.

Grüner Strom stammt aus erneuerbaren Energiequellen wie Sonne, Wasser oder Wind. Im Gegensatz zu fossilen Energieträgern wird bei seiner Erzeugung kein CO freigesetzt. Photovoltaikanlagen wandeln Sonnenlicht direkt in elektrische Energie um und ermöglichen es Haushalten, einen Teil ihres Strombedarfs selbst zu decken. Der erzeugte Strom kann sofort genutzt, gespeichert oder ins öffentliche Netz eingespeist werden. Diesbezüglich werden auch sogenannte Energiegemeinschaften immer interessanter. In Städten wie Spittal wird bereits gezeigt, wie lokal erzeugter Strom effizient gemeinsam genutzt werden kann. Innerhalb solcher Gemeinschaften wird Strom aus Photovoltaik- oder Wasserkraftanlagen direkt vor Ort verteilt, wodurch Kosten für Netzentgelte und Abgaben sinken. Für private Haushalte und Gemeinden eröffnen sich damit zusätzliche Möglichkeiten, Eigenstrom wirtschaftlich sinnvoll einzusetzen und unabhängiger vom Strommarkt zu werden. Langfristig will Spittal seine Energieversorgung weiter ausbauen. Ziel ist es, bis 2040 den Großteil des städtischen Strombedarfs aus eigenen, erneuerbaren Quellen zu decken.

Wann zahlt sich eine PV-Anlage aus?

Ob sich eine Photovoltaikanlage rechnet, hängt von mehreren Faktoren ab: Anlagengröße, Eigenverbrauchsquote, Strompreis und Förderungen. In Kärnten sind die Voraussetzungen aber grundsätzlich günstig, da die Sonneneinstrahlung über dem österreichischen Durchschnitt liegt. Besonders wirtschaftlich sind Anlagen, bei denen ein großer Teil des erzeugten Stroms direkt im Haushalt genutzt wird. Stromspeicher gewinnen dabei an Bedeutung, weil sie den Eigenverbrauch deutlich erhöhen und überschüssigen Strom für Abend- und Nachtstunden verfügbar machen.

Förderungen für PV in Kärnten 2026

Ab 2026 stellt das Land Kärnten die Förderung für Photovoltaik im privaten Bereich neu auf. Ziel ist eine einfachere Abwicklung und eine stärkere Förderung von Eigenverbrauch und Speicherung. Gefördert werden neue Photovoltaikanlagen ab einer Leistung von mindestens 5 kWp, wenn sie gemeinsam mit einem Stromspeicher mit mindestens 5 kWh Kapazität errichtet werden. Dafür gibt es eine pauschale Förderung von 3000 Euro. Wer bereits eine Photovoltaikanlage besitzt und einen Stromspeicher nachrüstet, erhält 1000 Euro Förderung.

Der erste Förderaufruf für 2026 startet am 15. April. Die Antragstellung erfolgt ausschließlich online. Das Förderbudget bleibt mit über 40 Millionen Euro auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr. Förderungen für kommunale und betriebliche Projekte bleiben unverändert bestehen.

Info

– PV-Förderstart Kärnten 2026: 15. April 2026, Online-Antrag erforderlich.
– Worauf vor der Investition achten: Dachfläche, Ausrichtung, Eigenverbrauch, Speichergröße und fachliche Beratung.


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