Dankenswerterweise berichtet die „Krone“ regelmäßig über die Folgen der hohen Bodenversiegelung in Österreich. Tatsächlich wird verbaut, als gäbe es kein Morgen, wenn man mit offenen Augen durchs Land fährt – und die Politik, etwa unser Landwirtschaftsminister, schaut mehr oder weniger tatenlos zu. Überall noch mehr Straßen, Parkplätze und Einkaufszentren auf früheren Ackerflächen, während alte Gebäude in den Gemeinden traurig leer stehen. Dabei verlieren wir wertvollen Boden, der uns ernähren könnte, warnen Organisationen wie die Hagelversicherung oder der WWF. Daher braucht es endlich ein Umdenken: weniger zubetonieren, mehr nutzen, was schon da ist, sollte die Devise sein!
Thomas Herwig, Wien
Erschienen am Sa, 4.4.2026
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