Die Worte von Bildungsminister Wiederkehr im Ö1-„Morgenjournal“ vom 16. 3. sollen nicht unwidersprochen bleiben. In der Wahrnehmung des Ministers seien die Rückmeldungen zu seiner Reform bezüglich Kürzung der Fremdsprachen im Gymnasium durchwegs positiv! Er vergisst nicht nur den Widerstand von 90% der betroffenen Schulleiter. Es gibt weiters eine Petition für den Lateinunterricht in uneingeschränkter Form, die (Stand 16. 3.) von 41.332 Personen unterschrieben wurde, unter ihnen alle drei lebenden österreichischen Nobelpreisträger. Auch die öffentliche Meinung, erkennbar in Leserbriefen und Kommentaren auf Wiederkehrs Social-Media-Accounts, lehnt die Kürzung von Latein, die auch die lebenden Fremdsprachen betreffen würde, mehrheitlich ab. Wenn der Minister also meint, seine Reform werde nur von einigen wenigen, wie er es darstellt, ewiggestrigen Lehrervertretern abgelehnt, irrt er gewaltig. Lateinunterricht schult kritisches Denken, genaues Lesen von Texten und Hinterfragen von Sprache. Genau das, was man beim Umgang mit Medien und KI benötigt. Und das, Herr Minister, ist nicht nur meine Meinung, sondern die Meinung vieler.
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