Die Neuregelung, dass nur mehr 3x wöchentlich der Spritpreis erhöht, jedoch unbeschränkt gesenkt werden darf, hat auf die Preisbildung genauso viel Einfluss wie aufs Wetter, wenn ich beim Aufstehen „Guten Morgen, Sonnenschein“ singe. Will ich mit solchen Maßnahmen bessere Preise erreichen, dürfte der Preis nur ein Mal je Woche erhöht, aber auch nur ein Mal je Woche gesenkt werden. Denn wenn bei diesem Modell der Mitbewerber überzieht, hat er eine Woche lang einen Preisnachteil. Bei dem jetzigen Modell kann er nichts falsch machen. Erhöht er zu viel, kann er sich 5 Minuten später schon wieder dem Mitbewerber anpassen. Da entsteht kein Wettbewerb, da wird nur ein Tun vorgetäuscht. Mir scheint, dass dies von der Politik und der Ölindustrie auch so gewollt ist. Je höher der Spritpreis, umso mehr verdienen die Ölindustrie und auch der Finanzminister. Die Politik könnte sehr wohl gegen zu stark steigende Preise der Bevölkerung unter die Arme greifen. Steigen die Gewinne der Ölkonzerne in einem Jahr stark an, dann einfach die Übergewinne mit einer saftigen Zusatzsteuer belasten. Gleichzeitig soll der Finanzminister die Steuerhöhe von einem Prozentanteil in einen Fixbetrag umwandeln. Damit wären die Preisanstiege sicher geringer. Aber auch die Autofahrer samt Firmen-Pkw müssten ihren Beitrag leisten, nämlich bei der billigsten Tankstelle tanken. Damit hätten wir weiter eine freie Wirtschaft, jedoch mit mehr Wettbewerb. In der Praxis wird sich leider nichts ändern, da unsere Politiker samt ihren Beratern einfach zu ideen- und mutlos sind.
Ing. Anton Kern, Graz
Erschienen am Mi, 18.3.2026
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