Beim SPÖ-Parteitag hat Andreas Babler einmal mehr bewiesen, dass er von manchen in der Partei politisch unterschätzt wird. Der Mann, der vor drei Jahren als Außenseiter eine Kampfabstimmung gegen Hans Peter Doskozil für sich entscheiden konnte, hat nun auch die nächste innerparteiliche Bewährungsprobe bestanden. Wochenlang wurde über mögliche Herausforderer spekuliert, sogar der ehemalige Kanzler Christian Kern wurde ins Spiel gebracht. Letztlich trat jedoch niemand gegen Babler an – offenbar genießt er einen größeren Rückhalt in der Partei, als manche dachten. Die rund 82% Zustimmung sind daher mehr als eine bloße Formsache. In einer Partei, in der manche Spitzenfunktionäre ihre Konflikte zuletzt öffentlich ausgetragen haben, ist ein solches Ergebnis durchaus beachtlich. Babler bleibt Parteichef und beweist damit einmal mehr, dass er ein echter politischer Überlebenskünstler ist.
José Curado, Klosterneuburg
Erschienen am Di, 10.3.2026
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