Das freie Wort

Europa ist Veränderungen nicht gewachsen

Österreich bzw. Europa ist auf dem Scheideweg. Zum einen wird seit geraumer Zeit – bewusst oder unbewusst – seitens der Politik der Wirtschaftsstandort Europa und nicht zuletzt auch Österreich nachhaltig beschädigt. Sei es durch diverse Auflagen, Überverwaltung und/oder unfähige politische Lenker. Die Politik war bei Zielvorgaben technischer Veränderungen noch nie gut beraten – siehe Energiesparlampen! Wenn ein neues Produkt oder eine neue Technologie besser ist als der derzeitige Standard, dann setzt sich das Bessere ohnehin am Markt durch. Zum anderen kommt eine Leistungsverweigerung vieler – natürlich nicht aller – Mitbürger aus einem missverstandenen Wohlstandsglauben (Erbengeneration, Reduzierung der Arbeitszeit etc.) sowie ein ungezügelter Zuzug kultur- und bildungsfremder Personen aus ohnehin nicht gerade für ihre besonderen wirtschaftlichen, ideologischen und humanistischen Vorzüge bekannten Regionen der Welt, welche meist Glaubensangelegenheiten vor Rechtsstaatlichkeit stellen und ihre Kultur auf Biegen und Brechen hierzulande ausleben, womit sie aber auf gar nicht allzu lange Sicht die Probleme, vor denen sie aus ihren Herkunftsländern geflüchtet sind, einholen, aber damit zusätzlich die Errungenschaften unserer Kultur torpedieren und zerstören. Wir erleben gerade den Verfall unseres Bildungssystems, welches ebenfalls vielerorts – vor allem im städtischen Bereich – durch Nachwuchs mit Migrationshintergrund und den damit einhergehenden Sprach- und Bildungsproblemen auch die Leistungen unserer eigenen Kinder nach unten zieht. Eine Rechtssprechung (aktuelle Urteile gibt es genug) – die in vielen Fällen kaum nachvollziehbar ist – befeuert zusätzlich den gesellschaftlichen Verfall und schützt sowohl unsere Kinder als auch unbescholtene Mitbürger nicht mehr. Bei der Rückführung verurteilter fremdländischer Straftäter in deren Herkunftsländer rühmt sich die Politik mit Einzelfällen. Auf kritische Zurufe von NGOs braucht man trotzdem nie lange zu warten, denn diesen ist die Sicherheit von Tätern wichtiger als von potenziellen Opfern – aus welchen Gründen auch immer, vorgeschoben wird immer das Argument der Menschenrechte. Wenn es unserer und der europäischen Politik nicht raschest gelingt gegenzusteuern – und davon muss man leider ausgehen – dann ist das Ende der einstigen europäischen Hochkultur besiegelt. Am Höhepunkt ist noch jede Hochkultur untergegangen. Auch Europa hat den Zenit bereits überschritten. Leider bekleiden Menschen hohe politische Ämter, die aus intellektueller Sicht niemals hätten in derartige Positionen kommen dürfen. Oft generiert sich politisches Personal aus dem halböffentlichen und somit geschützten Bereich oder gar aus Straßenklebern ohne jede politische oder sonstige Vorbildung. Auf deutliche politische Verbesserungen zu hoffen, wäre deshalb sehr verwegen! Europa verfault von innen heraus und ist den globalen Veränderungen weder politisch noch wirtschaftlich gewachsen. Schade, aber die besseren Zeiten liegen bereits hinter uns.

Peter Eichmayer, Luftenberg

Erschienen am Do, 23.10.2025

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