Es ist ein Muster, das sich wiederholt: Die eigene Bevölkerung muss sparen, während im Ausland mit vollen Händen verteilt wird. Pensionen? Erhöhungen unter der Inflationsrate – also reale Verluste. Metaller? Abschluss unter der Inflation – sprich: weniger Kaufkraft. Beamte? Einmal beschlossen, doch plötzlich wird wieder neu verhandelt. Immer derselbe Reflex: Den Gürtel enger schnallen, Bürger! Und währenddessen werden Milliarden für Auslandshilfen, Milliarden für Rüstung, Milliarden für dubiose Förderungen und NGOs, deren Sinnhaftigkeit kaum jemand überprüfen kann, bereitgestellt. Für alle ist Geld da – nur nicht für jene, die es hierzulande mit ihrer Arbeit, mit ihren Steuern und Abgaben erwirtschaften. Man fragt sich: Warum bekommen Fremde, internationale Projekte oder fragwürdige Organisationen Zuwendungen, während die eigenen Leute mit immer strengeren Regeln, Abgaben und Einsparungen kleingehalten werden? Ob man es Dummheit nennen soll? Vielleicht ist es eher Gleichgültigkeit – und die ist genauso schlimm. Denn wer die Sorgen der eigenen Bevölkerung ignoriert, wer bewusst Entscheidungen gegen die Mehrheit trifft, der züchtet Frust, Wut und Politikverdrossenheit. Die Frage bleibt: Wann erinnern sich unsere Politiker endlich daran, wem sie eigentlich verpflichtet sind – ihrem Volk?
Werner Pilz, Leoben
Erschienen am Fr, 3.10.2025
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