Anstatt bei sich selbst, im Migrationswesen oder bei der Finanzierung von Kriegen zu sparen, kürzt unsere Regierung lieber die sogenannten höheren Pensionen. Damit werden genau jene mit dauerhaftem Kaufkraftverlust bestraft, die aufgrund höherer Gehälter oder längerer Verdienstzeiten vorher jahrzehntelang mehr in den Gemeinschafts- und Pensionstopf eingezahlt haben als die gepriesenen 71%, die die Inflation voll abgegolten bekommen. Tatsächlich haben wir einen Finanzminister, der sich nicht entblödet, dieses unmoralische Verhalten als „gerechte Lösung“ zu bezeichnen. Wieder einmal ein trauriges Beispiel typisch österreichischer Leistungsfeindlichkeit.
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