Eine überwältigende Mehrheit der Ungarn wollte nicht mehr länger nach der Pfeife von FPÖ-Freund und -Vorbild Viktor Orbán tanzen. Sie hatten aus vielen bekannten Gründen genug davon. Die Tisza-Partei des Oppositionsführers Péter Magyar hat mit einer Zweidrittelmehrheit im Parlament die Wahl gewonnen. Das ist kein Wahl-Beben, sondern eine Abrechnung mit dem System Orbán und seiner Herrschaft. Und es ist das Comeback der Demokratie in Ungarn. Diese Zweidrittelmehrheit wird Magyar aber auch brauchen, um Ungarn wieder in ein demokratisches, zukunftsorientiertes Land zu verwandeln. Nicht alles wird gelingen, aber vieles kann gelingen. Und dann hätte nicht nur Ungarn, sondern auch Europa gewonnen. Gemäßigt-rechts der Mitte kann also gegen Rechtsaußen-Freunde von Putin und Trump eine Wahl gewinnen. Für mich ein äußerst positives Signal in Zeiten wie diesen! Auch für Putin ist dieser Wahlausgang ein herber Rückschlag. Und in den Parteizentralen der rechtsextremen Parteien in Europa werden jetzt naturgemäß auch keine Sektkorken knallen. Natürlich darf man jetzt nicht den Fehler machen und Viktor Orbán völlig abschreiben. Denn wie wir ja spätestens seit Berlusconi, Trump und Orbán wissen, werden selbst unmögliche Politiker leider nicht nur einmal gewählt.
Christian Stafflinger, Linz
Erschienen am Di, 14.4.2026
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