Wie es nach den Umfragen der letzten Zeit zu erwarten war, hat der Orbán-Herausforderer Péter Magyar die ungarische Parlamentswahl mit satter Mehrheit von weit über 53 Prozent Wählerzustimmung gewonnen und damit dem amtierenden Ministerpräsidenten Viktor Orbán eine empfindliche Niederlage zugefügt, was innerhalb der Europäischen Union und in der Ukraine zu einem befreienden Aufatmen führen dürfte. „Es kommt selten etwas Besseres nach“, besagt eine bekannte und skeptische Volksweisheit. Doch in diesem Fall dürfte diese Redewendung nicht zutreffen. Allerdings darf vor einer verfrühten Euphorie gewarnt werden, denn es bleibt abzuwarten, wie Magyar seine Regierungsgeschäfte und sein Verhältnis zur EU nun gestalten wird.
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