Schon jetzt finden österreichische Bauern ohne beschämende Förderungen mehr schlecht als recht ihr Auslangen. Mehr als sechs Milliarden Euro – sogenannte „robuste Schutzmaßnahmen“ für „sensible Agrarprodukte“ – sind vorgesehen, um europäische Landwirte bei der Stange zu halten und das Bauernsterben einzudämmen. Das nun anscheinend endgültig vor dem Abschluss stehende Mercosur-Abkommen und die dadurch zu erwartende „Billig-Fleisch-Flutung“ unseres Marktes bedeuten für die heimischen Nahrungsmittelversorger einen weiteren Schritt in die endgültige Versklavung. Nichts anderes bedeuten die Abhängigkeit von Zuschüssen und die somit bindende Informationspflicht zum täglichen Schaffen. Es liegt mehr denn je am Konsumenten, heimischen Bauern das Überleben zu ermöglichen. „Vertraute heimische Qualität vor billiger Massenproduktion“, so sollte das Motto lauten.
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