Der jüngste russische Raketenangriff auf das größte Kinderkrankenhaus der Ukraine in Kiew ist unverzeihlich und kann selbst bei rationalster Betrachtung der Kriegsursache (mögliche NATO-Mitgliedschaft der Ukraine etc.) nicht „als logische Kriegsfolge“ abgetan werden. Russland hat mit diesem barbarischen Akt jede noch irgendwie vorhandene Grenze der Kriegsführung überschritten und kann sein Verbrechen nicht wiedergutmachen – schon gar nicht durch die nun verbreitete Lüge, dass es eine ukrainische Luftabwehrrakete gewesen sei, die dieses schreckliche Unglück auslöste. Zivile Ziele in Großstädten permanent unter Feuer zu nehmen und dadurch unschuldige Menschenleben willentlich zu vernichten – das sind völkerrechtliche No-Gos, die eigentlich von den Vereinten Nationen strengstens geahndet werden sollten. Leider passiert wie immer nichts. Grausamkeit wird dadurch zusehends salonfähig gemacht, und Menschlichkeit geht dabei den sprichwörtlichen Bach hinunter. Keine schönen Aussichten.
Martin Krämer, per E-Mail
Erschienen am Do, 11.7.2024
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