Dass der Erdölpreis bei jeder sich bietenden Gelegenheit, bei irgendwelchen Problemen irgendwo auf der Welt, sofort ansteigt, ist unsere leidvolle Erfahrung. Umgekehrt geht es niemals so schnell. Dass eine Erhöhung, multipliziert, unverzüglich zu einer deutlichen Erhöhung der Preise an den Zapfsäulen führt, ist auch selbstverständlich. Dass aber rund die Hälfte des Endpreises auf Steuern entfällt, geht in der allgemeinen Aufregung ziemlich unter. Tatsache ist, dass der Staat an der Preisschraube besonders gut verdient, immer mehr verdient, und bei Spritpreisen um oder über 2 Euro pro Liter wird das schon unverschämt! Man spricht jetzt von einer Deckelung, aber das wäre der falsche Weg, weil eher schwierig zu beschließen. In Wahrheit müsste und könnte der Finanzminister längst eine Reduktion des Mineralöl- oder Mehrwertsteuersatzes für Treibstoffe verkünden, damit die Steuerbelastung in etwa auf einem vernünftigen Maß gleich bleibt und nicht immer mehr ansteigt.
Roland Egger, Wien
Erschienen am So, 13.3.2022
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