Einmal mehr scheint es, dass die Welt – wie zuletzt nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges – neu geordnet wird. Im Gegensatz zum 1945 ausverhandelten Vertrag von Jalta wurden jedoch diesmal Prinzipien wie die staatliche Souveränität, welche mehr als 80 Jahre als zentraler Pfeiler der internationalen Stabilität galt, durch die Macht des Stärkeren ersetzt (Beispiel Grönland und Ukraine). Es ist nicht mehr zu übersehen, dass sich Amerika den Einfluss in Latein- und Südamerika wie auch im Nahen Osten sichert, während Putin durch den zögerlichen Umgang von Amerika mit den europäischen Verbündeten, das Machtvakuum, Auftrieb für seine Eroberungsfantasien erhält. China, das sich gegenüber Trump und Putin in Lauerstellung befindet, sichert sich still und leise die wirtschaftliche Macht durch Übernahme von großen Häfen in Europa sowie steigenden Einfluss in Afrika bis nach Australien. Auch das abtrünnige Taiwan fürchtet, von China einverleibt zu werden. Präsident Trump, Chinas Staatschef Xi und Kreml-Chef Putin planen ein neues globales Machtgefüge, in welchem Respekt und multinationale Regeln keinen Platz haben. Europa bleibt als letzte Bastion einer regelbasierten Weltordnung, in der das Völkerrecht ernst genommen wird, auf der Strecke und steht vor einer existenziellen Herausforderung. Multinationale Regeln werden durch die Macht des Stärkeren ersetzt. Dies wurde mit Trumps Aussage „Ich brauche kein internationales Recht!“ bestätigt. Die Hilflosigkeit von unabhängigen Instanzen und internationalen Organisationen wie UNO, dem Internationalen Gerichtshof u. a. wird immer sichtbarer. Die Aufteilung der Welt zwischen den Großmächten hat begonnen. Der Rest der Welt steht dem Imperialismus ratlos gegenüber und hofft, in der neuen Weltordnung seinen Platz zu finden.
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