In Haiti wurde der (korrupte?) Präsident Jovenel Moise ermordet. Im Zug der Berichterstattung wurde auch erwähnt, dass die Spendengelder, die wegen Naturkatastrophen in dieses Land flossen, zum größten Teil nicht den Menschen zugute gekommen sind und auch nicht zum Wiederaufbau verwendet wurden. Nein, diese Gelder haben sich korrupte Politiker und deren Günstlinge einverleibt. So weit, so schlecht. Aber machen wir uns nichts vor. Nicht nur in Port-au-Prince, auch in vielen anderen armen Städten der Welt ist es seit Jahr und Tag der Brauch, dass die oberen Zehntausend sich ihr Luxusleben mit Spendengeldern finanzieren. Das wissen die Politiker der ganzen Welt, aber niemand macht etwas dagegen!
Helmut Ehold, per E-Mail
Erschienen am Sa, 10.7.2021
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