Ich möchte vorausschicken, dass ich die angekündigten Öffnungsschritte von Landeshauptmann Doskozil im Burgenland grundsätzlich für richtig halte. Vermutlich erfolgt dies aber nicht faktenbasiert, sondern ist eher politisch motiviert. Damit werden sich viele Kritiker der Corona-Maßnahmen begeistern lassen, und vielleicht ist dieser Schritt auch ein Hinweis auf einen künftigen SPÖ-Kanzlerkandidaten. Andererseits ist natürlich diese Vorgehensweise auch Wasser auf die Mühlen von Verschwörungstheoretikern, die glauben, dass die ganze Corona-Pandemie ohnedies nur von irgendwelchen dubiosen Kräften gesteuert wird. Tatsächlich ist es aber auch für den rational denkenden Österreicher nur sehr schwer nachvollziehbar, dass der burgenländische Landeshauptmann bei einer 7-Tage-Inzidenz von 185 schrittweise wieder Lockerungen einführt, nachdem parallel dazu in Deutschland, unter Berufung auf Experten wie Herrn Drosten und Herrn Lauterbach, gerade erst vor Kurzem bei einer etwaigen Inzidenz von über 100 eine „Notbremse“ bzw. ein weiterer harter Lockdown beschlossen wurde. Das ist jedem Normalbürger unverständlich, und damit wird die Unterstützung für etwaige sinnvolle Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie weiter abnehmen.
Alexander Neumann, Grünbach am Schneeberg
Erschienen am Fr, 16.4.2021
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