Nach dem Wiedereinstieg in den Nationalrat, welcher dann auch direkt erstmalig in eine Regierungsbeteiligung führte, dachte man, die grünen Bäume wachsen nun tatsächlich in den Himmel. Nun, nach nur etwas mehr als einem Jahr Regierungsbeteiligung, steht die grüne Partei vor den Trümmern ihrer Glaubwürdigkeit und vor einer entscheidenden Gewissensfrage. Das als das Beste aus zwei Welten angekündigte Regierungsprogramm entlarvt sich nun in der konkreten Umsetzung als machtpolitische Einbahnstraße einer österreichischen Volkspartei, welche ohne jede Rücksicht auf den damals einzig realistischen Koalitionspartner bedingungslos die eigenen Ziele verfolgt. Endlich am Futtertrog der Macht angelangt, werden sämtliche Prinzipien und Moralvorstellungen der grünen Gründungsväter außer Acht gelassen. Die Zustimmung zur Nichtaufnahme von Flüchtlingskindern aus dem griechischen Lager in Moria ist ein völlig inakzeptabler Akt einer grünen Partei, welche eben damit viele ihrer Kernwähler verlieren wird. Die Geschehnisse der letzten Tage in Zusammenhang mit der Abschiebung der georgischen Familie untermauern die Tatsache, dass Koalitionstreue über dem Wählerwillen steht. Wer jahrelang für fast unbegrenzte Zuwanderung steht und dann zulässt, dass gut integrierte Mitmenschen unbarmherzig und menschenunwürdig abgeschoben werden, darf sich nicht wundern, wenn sich der Wähler abwendet.
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