Das freie Wort

Kollektiver Wahnsinn

Es sind Bilder, die man in Anbetracht der weltweiten Toten nicht begreift. Die „Krone“ berichtet: Strände in Rio trotz Corona-Pandemie brechend voll. Brasilien ist nach den USA das am schlimmsten von der Corona-Pandemie betroffene Land. Es verzeichnet 224.000 Tote und fast 9,2 Millionen Infektionen (Stand: Sonntagvormittag) mit Covid-19. Die zweite Coronavirus-Welle sorgt für stark steigende Ansteckungszahlen. Diese bringen das Gesundheitssystem an die Grenze des Belastbaren. Doch die Strände in Rio de Janeiro sind brechend voll. Dicht drängen sich die Besucher ohne Schutzmasken zwischen den zahllosen Sonnenschirmen. Bemerkenswert an dieser „Situation“ ist: Nicht einmal der Tod kann die Menschen vom „Strandurlaub“ abhalten. Im 2. Weltkrieg waren es einige Kamikaze-Flieger, die den Tod „in Kauf“ genommen haben. Heute sind es Menschenmassen, die keine Masken tragen, keinen Abstand halten und für ein „kleines kurzes Vergnügen“ anscheinend bereit sind, das Leben am Altar des Vergnügens zu opfern.

Gerhard Forgatsch, Wien

Erschienen am Do, 4.2.2021

Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.

Weitere Leserbriefe
19.10.2026Datum auswählen

Für den aktuellen Tag gibt es leider keine weiteren Leserbriefe.

Voriger Tag
19.10.2026Datum auswählen
Nächster Tag
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung