Es sind Bilder, die man in Anbetracht der weltweiten Toten nicht begreift. Die „Krone“ berichtet: Strände in Rio trotz Corona-Pandemie brechend voll. Brasilien ist nach den USA das am schlimmsten von der Corona-Pandemie betroffene Land. Es verzeichnet 224.000 Tote und fast 9,2 Millionen Infektionen (Stand: Sonntagvormittag) mit Covid-19. Die zweite Coronavirus-Welle sorgt für stark steigende Ansteckungszahlen. Diese bringen das Gesundheitssystem an die Grenze des Belastbaren. Doch die Strände in Rio de Janeiro sind brechend voll. Dicht drängen sich die Besucher ohne Schutzmasken zwischen den zahllosen Sonnenschirmen. Bemerkenswert an dieser „Situation“ ist: Nicht einmal der Tod kann die Menschen vom „Strandurlaub“ abhalten. Im 2. Weltkrieg waren es einige Kamikaze-Flieger, die den Tod „in Kauf“ genommen haben. Heute sind es Menschenmassen, die keine Masken tragen, keinen Abstand halten und für ein „kleines kurzes Vergnügen“ anscheinend bereit sind, das Leben am Altar des Vergnügens zu opfern.
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