Der Run auf den Impfstoff wird zu einem Desaster für die EU. Das Team rund um die verantwortliche EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides hat bei den Verhandlungen im Sommer zu spät zu geringe Mengen an Impfstoff mit einem zu knappen Budget gekauft – so Christian Wild, Berlin, ntv- Korrespondent, in den Morgennachrichten am Donnerstag, 28. 1. 2021. Die USA legten mehr Geld auf den Tisch und waren rascher, Großbritannien zog nach. Die EU ließ sich mit dem Kauf länger Zeit. Die Ergebnisse sind höchst alarmierend: Die Impfquote liegt in Israel bei über 50%, in den Vereinigten Arabischen Emiraten bei rund 30%, in Großbritannien bei über 10%, in den USA bei 7%; die Mitgliedsländer der EU Deutschland und Österreich liegen weit abgeschlagen bei je rund 2%, Frankreich unter 2%, Italien bei 2,7%. Dies nennt man in der Wirtschaft Missmanagement. Man feuert sofort die verantwortlichen Führungskräfte wegen Unfähigkeit, Einkaufsverhandlungen zielorientiert so zu führen, dass die benötigten Produkte zeitgerecht in der richtigen Menge am vereinbarten Ort zur Verfügung stehen. Die Verantwortlichen in der EU aber werkeln unverdrossen – so hat es zumindest den Anschein – so wie bisher weiter. Von Abberufung keine Rede!
Christian Freilinger, per E-Mail
Erschienen am Do, 4.2.2021
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