Die Grippeimpfung war viele Jahre lang in Österreich wenig nachgefragt. Meistens blieb man auf den wenigen, im Voraus bestellten Impfungen sitzen. Diesen Sommer wurde wochenlang kampagnisiert, dass man sich gegen Grippe impfen solle, um während der Covid-Epidemie nicht auch noch an dieser Erkrankung zu leiden. Nun baut man allerdings künstliche Hürden auf, um den Impfstoff zu bekommen. Primär holt sich die Bevölkerung den Impfstoff in der Apotheke. Dieser Abgabeweg wurde in Wien bewusst umgangen, um eine PR-Aktion seitens der Stadt zu starten. Durch das exzessive Horten von Wirkstoffkontingenten seitens der Stadt wurden bisherige Vertriebswege stark benachteiligt. Auch das angrenzende Niederösterreich bekam keine Impfstoffe, da wir aus diesem Bundesland viele Anfragen verzeichnen. Wir stellen fest, dass die Impfzentren in der Stadt von der Bevölkerung mit Skepsis betrachtet werden. Viele Menschen würden ihren Impfstoff trotz der Gratisaktion gerne in Apotheken kaufen, um beim Hausarzt ihrer Wahl geimpft zu werden. Man hätte die Apotheken und die Hausärzte in diese Aktion einbinden müssen! Dieses Vorgehen können meines Erachtens nur Leute erdacht haben, die von der bisherigen Praxis wenig Ahnung haben und es auch nicht der Mühe wert gefunden haben, sich in diese Thematik einzuarbeiten. Es ist ja anscheinend genug Impfstoff da, nur liegt er dort, wo ihn keiner holen will/kann?
Mag. Reinhard Heinrich, Josefinen Apotheke, Wien
Erschienen am Sa, 31.10.2020
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