Auf Video festgehalten
Arg! Notlandung wegen Massenschlägerei an Bord
Fäuste statt Bordservice: Ein Passagierflugzeug auf dem Weg von der Türkei nach England hat am Freitagabend in Brüssel notlanden müssen, da zwischen mehreren Passagieren zu einer heftigen Schlägerei gekommen war. Auslöser sollen rassistische Äußerungen gewesen sein.
Die Maschine der Billig-Airline Jet2 war gerade auf dem Weg von Antalya nach Manchester. Nach Aussagen eines Augenzeugen gegenüber der britischen „Daily Mail“ begann der Vorfall mit rassistischen Bemerkungen.
Abfällige Äußerungen ggeenüber pakistanischen Mitreisenden
Ein Mann soll sich wiederholt abfällig über pakistanische Mitreisende geäußert haben. Außerdem soll er auch gegenüber dem Kabinenpersonal wegen des Rauchverbots an Bord aggressiv aufgetreten sein – und dadurch wuchs die Anspannung im Flieger immer mehr.
Bilder und Videos in den sozialen Netzwerken zeigen, wie etliche Passagiere aufeinander losgingen (siehe Posting unten):
Die Situation kippte binnen weniger Minuten. Mehrere Passagiere gingen plötzlich aufeinander los. Viele Reisende wirkten sichtlich verängstigt, während andere versuchten, die Prügelei zu stoppen.
Das Kabinenpersonal griff ein, doch die Gruppe ließ sich offenbar nicht beruhigen. Die Lage blieb unübersichtlich, und deshalb entschied sich der Pilot für die Notlandung in Brüssel.
Polizei holte Beteiligte aus dem Flugzeug
Belgische Polizisten betraten anschließend das Flugzeug nach der Landung und nahmen zwei Personen fest. Passagiere behaupteten, einer der Festgenommenen habe stark getrunken.
Zeitweise eskalierte die Situation in Handgreiflichkeiten. Die Passagiere waren aufgebracht. Die Menschen hatten Angst. Die Atmosphäre war chaotisch.
Ein Augenzeuge gegenüber der „Daily Mail“
„Entsetzlich“
Nach der Notlandung auf dem Flughafen Brüssel ging es für die Passagiere noch am selben Tag weiter nach Manchester. Die Airline Jet2 will die Schläger zur Kasse bitten. Zudem dürfen sie nie wieder eine Maschine von Jet2 betreten, wie die Fluggesellschaft verkündete. Die Fluggesellschaft bezeichnete den Vorfall als „entsetzlich“.








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