Über die Machenschaften von Commerzialbank-Chef Martin Pucher werden die Gerichte urteilen. Wie diese Betrügereien über so lange Zeit trotz Aufsichts- und Kontrollinstanzen möglich waren, ist restlos aufzuklären und muss zu Konsequenzen führen. Darüber hinaus stellt sich die Frage, ob Geld den Blick so stark trübt, dass höchst sonderbare Vorgänge und Ungereimtheiten des Systems Pucher weder erkannt noch kritisch hinterfragt wurden. Wie konnte es sein, dass die Commerzialbank Mattersburg Spareinlagen gut verzinste, obwohl alle anderen Geldinstitute das nicht taten und für höhere Einlagen sogar Negativzinsen verrechneten? Glücklich über die gute Verzinsung, fragte sich kein Anleger, warum und wie die Commerzialbank die höhere Verzinsung bezahlen konnte. Ebenso dachte niemand bei dem von Pucher gesponserten Fußballklub Mattersburg darüber nach, woher das Geld für den teuren Spielbetrieb und die weit überhöhten Gagen der Spieler kam. Seit Jahren gab es auch Gerüchte und Verdachtsmomente, ja sogar die Staatsanwaltschaft Eisenstadt hatte Kenntnis davon, doch niemand wollte sich näher damit befassen. Zu groß die Gefahr, die Gunst und die finanziellen Zuwendungen des spendablen Regionalkaisers zu verlieren. Zu viele profitierten von seinen Zuwendungen, und niemand wollte durch kritische Fragen diese gefährden. Es scheint wirklich so zu sein, dass Menschen nicht nur das Gefühl für Recht und Ordnung verlieren, sondern auch völlig kritikunfähig werden, wenn finanzielle Vorteile oder gönnerhafte Zuwendungen winken. Wie sonst wäre es möglich, dass Betrügereien und Korruption über so viele Jahre unentdeckt bleiben und trotz Gerüchten und Hinweisen niemand einschreitet?
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