Eine Woche davor hatte Ecclestone Melbourne diesbezüglich ebenfalls unter Zugzwang gestellt, um in Europa bessere TV-Zuschauerzahlen erzielen zu können. Während man sich in Australien aber noch wehrt, ist man in Malaysia trotz exorbitanter Zusatzkosten dafür offen.
Kritik an den Kosten kam freilich sogar von den Formel-1-Teams. Diesen ließ Ecclestone in einem Interview ausrichten: "Sie wissen nicht, was sie tun. Sie sollten sich glücklich schätzen, dass sie hier sein und Rennen fahren dürfen. Es gibt Dinge, die verstehen sie sowieso nicht", gab sich Ecclestone, der für die Vermarktung der Formel 1 zuständig ist, beinhart.
Im Nachbarstaat Singapur findet schon in diesem Jahr am 28. September das erste Formel-1-Nachtrennen unter Flutlicht statt. Die Szene blickt gespannt auf dieses Rennen, das zudem auf einem Stadtkurs gefahren wird. Geht alles gut, wird es zweifellos ein Spektakel. Wenn es regnet, so fürchten viele, eher ein Chaos. Und wohl auch das schnelle Ende der Idee von Formel-1-Rennen unter Flutlicht.
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