Das Knie!

Achtfacher Weltmeister verpasst die Speedklassiker

Schlechte Nachrichten für Österreichs Paraski-Team. Routinier Markus Salcher verpasst wegen Knieproblemen kommende alle vier Speedklassiker beim Heimweltcup am Zwölferkogel in Saalbach-Hinterglemm. Der Kärntner erklärt: „Die Bakerzyste ist aufgeplatzt, ich habe ein Ödem und eine Entzündung im Knie.“

Der achtfache Weltmeister sagte enttäuscht: „Es ist sehr bitter, da Saalbach eines meiner Lieblingsrennen ist und ich gerne noch einmal auf österreichischem Boden gefahren wäre. Zudem habe ich auch meinen bisher letzten Weltcup-Sieg in Saalbach gefeiert. Die Paralympics in Cortina gehen dieses Jahr aber klar vor und einen Start möchte ich keinesfalls gefährden.“ Spätestens bei den Speed-Rennen in Tignes Anfang Februar möchte Salcher wieder zurück im Weltcup sein.

Markus Salcher gewann in seiner Karriere, die er nach den Paralympics in Cortina beenden wird, ...
Markus Salcher gewann in seiner Karriere, die er nach den Paralympics in Cortina beenden wird, bisher 2 x Paralympics-Gold und 8 x WM-Gold.(Bild: Ski Austria)

„Absoluter Fachmann“
In den kommenden Tagen wird er Stammgast im Olympiazentrum Klagenfurt sein und sich dort von Physiotherapeut Bernd Gütler sein: „Er ist ein absoluter Fachmann, hat früher in der Riesentorlauf-Gruppe mit Marco Schwarz und Stefan Brennsteiner gearbeitet. Bernd kennt sich sehr gut aus, weiß was zu tun ist.“

So starten kommende Woche in Saalbach-Hinterglemm bei den beiden Abfahrten (Dienstag und Mittwoch) und den beiden Super-G-Rennen bei den Herren Johannes Aigner (mit Guide Nico Haberl), Thomas Grochar, Nico Pajantschitsch und Manuel Rachbaue. Bei den Damen sind Veronika Aigner (mit Guide Elisabeth Aigner) und Elina Stary (mit Guide Stefan Winter aber nur im Super-G) am Start.

Markus Salcher feierte in Saalbach-Hinterglemm seinen bisher letzten Weltcup-Sieg. Umso bitterer ...
Markus Salcher feierte in Saalbach-Hinterglemm seinen bisher letzten Weltcup-Sieg. Umso bitterer ist es für ihn, dass er diese Woche nicht starten kann.(Bild: GEPA)

„In Saalbach wissen sie, wie man organisiert“
Salcher ist  überzeugt, dass die Rennen am Zwölferkogel ein Spektakel werden: „In Saalbach wissen sie genau, wie man gute Rennen organisiert. In der Strecke ist alles drin. Man muss sich überwinden und die Schwünge treffen. Das wird eine super Woche.“ Die leider ohne ihn über die Bühne gehen wird.

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