Mi, 20. Juni 2018

Dauerregen

18.10.2007 20:59

Notstand in Costa Rica nach Überschwemmung

In weiten Teilen Mittelamerikas und im Süden Mexikos sind nach tagelangem Dauerregen weite Gebiete überschwemmt worden. In Costa Rica kamen insgesamt 19 Menschen in den Fluten ums Leben, die Regierung rief landesweit den Notstand aus. In Nicaragua starben nach offiziellen Angaben neun Menschen, sechs weitere wurden als vermisst gemeldet. Auch in Panama, so wie auf den Inseln der Karibik haben die Regenfälle zu Überflutungen geführt.

In Kuba sind bis Mitte der Woche 30.000 Menschen aus betroffenen Gebieten in Sicherheit gebracht worden. In Costa Rica wurden nach Angaben des Präsidenten des nationalen Notstandskomitees, Daniel Gallardo, vom Mittwoch Schäden in Millionenhöhe verursacht. Vor allem die Verkehrsinfrastruktur habe großen Schaden davongetragen. Im Norden und Süden des Landes seien zahlreiche Straßen und Brücken zerstört worden.

Auch in Kuba und auf den anderen Inseln der Karibik richtete der Regen vor allem Schäden in der Landwirtschaft an. Zuckerrohrfelder und andere landwirtschaftliche Kulturen wurden überschwemmt und die Ernte vernichtet. Über 8.000 Wohnungen und Häuser wurden beschädigt. In Mexiko regnete es vor allem in den Südstaaten von Chiapas bis Guerrero. In Chiapas wurden rund 15 Gemeinden von der Außenwelt abgeschnitten.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.