Mi, 20. März 2019
07.10.2007 21:12

Vermisster Hund

Internet-Betrug mit "Einstein"!

Da flossen Tränen der Verzweiflung nach dem Riesenjubel! Denn nach mehr als einem Jahr gab es plötzlich ein Lebenszeichen vom vermissten Malteser „Einstein“ aus Wels. Ein Lkw-Lenker hätte ihn mitgenommen, wäre aber an der Grenze gestoppt worden. Ein Anwalt in der Türkei hätte jetzt den Hund und würde ihn für 490 Euro per Flieger heimschicken. Doch alles war ein fieser Betrug.
„Wir haben uns alle so gefreut, dass ,Einstein´ noch am Leben ist. Das hätten wir nicht mehr geglaubt“, sagt Hannelore Rügen vom Linzer Tierschutzverein. Von dort hatte ihn eine Welserin bekommen, bevor der Malteser-Westhighland-Mix am 8. September 2006 ausriss.


Alle Bemühungen, den vermissten Vierbeiner doch wieder zu finden, blieben ohne Erfolg. Inserate wurden geschaltet, man suchte übers Internet. Jetzt die Überraschung: Per SMS kam eine Telefonnummer aus der Türkei. In gutem Deutsch meldete sich ein Anwalt. Er erzählte: Ein Lkw-Lenker hätte den Hund in Wels aufgegriffen, doch er sei an der Grenze in Edine von den Beamten gestoppt worden, da das Tier keine Papiere hatte. Aber für 490 Euro werde der Hund per Flugzeug zurückgeschickt.


Doch knapp vorm Überweisen des Geldes flog der Internet-Betrug auf. Hannelore Rügen: „Man muss alle vor solchen Gaunern warnen, die Sorgen um ein Tier so mies ausnützen.“










Foto: Privat

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