Auf Grund gesunken

Ärzte kämpfen um Leben von Nichtschwimmer

Österreich
23.07.2007 07:51
Ein tragischer Unfall hat sich am späten Sonntagnachmittag im kärntnerischen St. Kanzian am Klopeiner See ereignet. Ein 15-jähriger Schüler aus Bad St. Leonhard war mit seinem Schlauchboot nur 30 Meter vom Ufer entfernt gekentert - da der Jugendliche Nichtschwimmer ist, konnte er sich nicht selbst retten. Erst Taucher bargen ihn.

Gemeinsam mit einem gleichaltrigen Freund war der Lavanttaler in dem kleinen Boot auf dem Klopeiner See unterwegs. Während der eine 15-Jährige zur Abkühlung ins Wasser köpfelte und davonschwamm, blieb sein Begleiter im Boot zurück - er kann laut Polizei nicht schwimmen. 

Als er mit dem Boot vor dem Gemeindebad kenterte und ins Wasser fiel, ging er sofort unter. Sein Freund versuchte noch, ihn wieder an die Oberfläche zu holen, schaffte dies aber nicht. Er rief daraufhin um Hilfe - Badegäste und Einsatzkräfte konnten aber nichts mehr ausrichten. Erst Taucher der Wasserrettung Klopeiner See bargen den Schüler aus einer Tiefe von 15 Metern. 

Noch vor Ort wurde mit Reanimationsversuchen begonnen, ehe der Bad St. Leonharder mit dem Hubschrauber ins LKH Klagenfurt geflogen wurde. Dort kämpfen die Ärzte um das junge Leben.

von Kerstin Wassermann, Kronen Zeitung

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