Der Sieg der "Gauchos" war vor allem wegen der Leistung in der zweiten Hälfte auch in der Höhe verdient. Außenverteidiger Gabriel Heinze hatte die Argentinier vor 42.000 Zuschauern im ausverkauften "Mineros"-Stadion nach einem Freistoß-Pass von Spielmacher Juan Riquelme in der 44. Minute in Führung gebracht. Nach der Pause erhöhten Jungstar Lionel Messi mit einem tollen Heber (60.) und Riquelme per Foulelfmeter (64.).
Argentinien gilt nun im Finale gegen den Erzrivalen Brasilien als Favorit. Während der fünffache Weltmeister ohne die auf eigenen Wunsch bei der Copa abwesenden Hauptstars Kaká und Ronaldinho teilweise sehr schlecht spielte, gewann die "Albiceleste" all ihre fünf Begegnungen mit einer Tordifferenz von insgesamt 16:3 Treffern.
Das Endspiel in Venezuela ist eine Neuauflage des letzten Copa-Endspiels 2004 in Peru. Damals gewann Brasilien im Elfmeterschießen. Die "Selecao" schoss den Ausgleich zum 2:2 in der regulären Spielzeit erst in der letzten Minute, Torschütze war damals Adriano.
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