19.05.2003 10:48 |

Gegen Münzflut

Mathematiker: 137-Cent-Münze fehlt

Seit der Euro-Einführung klagt ganz Europa über die Münzflut in den Geldbörseln – und keiner tut was dagegen. Keiner? Nein, ein kanadischer Mathematik-Professor hat sich mit diesem Problem auseinandergesetzt und herausgefunden, dass eine 137-Cent-Münze Abhilfe schaffen könnte.
Der gute Mann, der in seinem Job an der Univon Waterloo in Kanada offenbar nichts anderes zu tun hat, alssich über die Belastbarkeit von Geldbörsen Gedankenzu machen, heißt Jeffrey O. Shallit und ist Mathematik-Professor.Er hat sowohl für den nordamerikanischen, als auch den europäischenRaum nun ausgerechnet, mit welcher Münzeinheit man die Geldbörselgewichtstechnisch entlasten könnte. Das Ziel seiner Untersuchungenwar Wechselbeträge nach Möglichkeit in Scheinen zu bekommen.Mit den herkömmlichen Cent-Münzen ist dies ohne großenMünzaufwand kaum machbar. Nach eingehenden Berechnungen hatShallit schließlich für den Euro-Raum eine 137-Cent-Münzeals optimalen Münzwert errechnet. Für die USA und Kanadawürde sich eine 32 Cent-Münze optimal eignen. Ob sichdie zuständigen Notenbanken an diesen Vorschlag halten werden,darf bezweifelt werden.
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