17.05.2007 15:31 |

Feuerwalze

Buschfeuer in den USA ¿ 2.500 Häuser geräumt

Nach Buschfeuern im Westen, Süden und Norden der USA haben schwere Waldbrände nun auch den Nordosten des Landes heimgesucht. Im Bundesstaat New Jersey mussten rund 2.500 Häuser wegen einer bedrohlichen Feuerwalze geräumt werden. Bis zum Donnerstag habe das Feuer auch dank Regenfällen zu 70 Prozent eingedämmt werden können, meldete der US-Fernsehsender CNN.

Bewohner hätten damit begonnen, nach Hause zurückzukehren. Zwei Feuerwehrleute seien leicht verletzt worden. Der Brand habe mindestens 56 Quadratkilometer Land verkohlt zurückgelassen. Mindestens fünf Häuser wurden zerstört, mehr als ein Dutzend darüber hinaus schwer beschädigt.

Leuchtgeschoss löste Feuer aus
Der Brand war den Angaben zufolge vermutlich durch ein Leuchtgeschoss ausgelöst worden, das ein Kampfjet der Nationalgarde am Dienstag über einem militärischen Übungsgelände abgefeuert habe. Trockenheit und starke Winde hätten die Flammen danach angefacht.

Aus Florida und Minnesota berichteten die Feuerwehren unterdessen über Fortschritte im Kampf gegen Brandherde. Im Nordosten des Sonnenscheinstaats an der Grenze zu Georgia meldeten die Behörden, ein gewaltiges Feuer sei zu zwei Dritteln eingedämmt, in Georgia selbst etwa zu einem Fünftel. Auf beiden Seiten der Staatsgrenze seien rund 630 Quadratkilometer Land den Flammen zum Opfer gefallen.

Regen hilft den Feuerwehren
In Minnesota an der Grenze zu Kanada half indes kühleres, feuchtes Wetter, bis zum Mittwoch (Ortszeit) etwa die Hälfte der Feuer einzudämmen. Dort waren rund 300 Quadratkilometer Land verbrannt. Zahlreiche Blockhütten und kleinere Häuser wurden in Schutt und Asche gelegt. Zuvor hatte es auch auf der Touristeninsel Santa Catalina bei Los Angeles in Kalifornien Waldbrände gegeben.