09.05.2007 16:14 |

Teures Pflaster

Wohnen in Stadt Salzburg am teuersten

Salzburg ist ein teures Pflaster, ein Wohnungskauf ist in keiner anderen Landeshauptstadt so teuer wie in der Mozartstadt. Am günstigsten kann man eigene vier Wände in Eisenstadt erwerben. Noch teurer als in den Landeshauptstädten ist eine Eigentumswohnung allerdings in Kitzbühel, wie aus dem am Mittwoch publizierten ImmoDEX hervorgeht.

2.901 Euro mussten im Jahr 2006 in Salzburg durchschnittlich hingeblättert werden, um einen Quadratmeter Wohnraum zu erstehen. Die Preise zogen damit in nur einem Jahr um 7,8 Prozent an, der Anstieg dürfte sich mit der Knappheit an verfügbarem Baugrund erklären. Salzburg verdrängte damit Innsbruck auf den zweiten Platz, dort kostete der Quadratmeter im Schnitt 2.819 Euro, was kaum eine Veränderung zum Jahr davor bedeutet. Es zeigt sich überhaupt ein klares Ost-West-Gefälle, denn drittteuerste Landeshauptstadt war Bregenz mit 2.607 Euro für den Quadratmeter. Wien lag mit durchschnittlichen 2.437 Euro (ohne 1. Bezirk 2.400 Euro) auf Platz vier.

Eisenstadt günstigste Landeshauptstadt
Günstigste Hauptstadt war Eisenstadt mit 942 Euro für einen Quadratmeter, das ist ziemlich genau ein Drittel der Salzburger Preise, zweitbilligste Hauptstadt war St. Pölten mit 1.076 Euro, gefolgt von Klagenfurt (1.738), Linz (1.793) und Graz (1.891).

"Kitz" beim Wohnen teuerste Stadt Österreichs
Insgesamt teuerste Stadt war Kitzbühel, wo man im Vorjahr 3.785 Euro für einen Quadratmeter zahlen musste, wobei die Preise damit im Vergleich zum Jahr davor sogar um 9 Prozent gefallen sind. Den höchsten Preisverfall gab es mit einem Minus von 9,1 Prozent in Wels (1.317 Euro), die größte Steigerung in Stockerau (1.532), wo die Preise in nur einem Jahr um 20,4 Prozent anzogen, gefolgt von Klosterneuburg (2.368) mit einem Plus von 17,4 Prozent. In den beiden niederösterreichischen Städten macht sich ihre Nähe zu Wien bemerkbar.

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