02.05.2007 12:54 |

Eishockey-WM

ÖEHV-Team verliert gegen Weißrussland mit 2:5

Am "Tag der Arbeit" hatte Österreichs Eishockey-Nationalmannschaft Schwerstarbeit: Die ÖEHV-Auswahl traf bei der WM in Moskau im letzten Vorrunden-Spiel der Gruppe B auf Weißrussland und hat mit einer 2:5-Schlappe die Chance, den Einzug in die Zwischenrunde und damit den vorzeitigen Klassenerhalt zu schaffen, verpasst.

Jetzt geht's in die Relegation der Gruppen-Vierten. Dort geht es ab Freitag gegen die drei anderen Gruppen-Vierten um zwei Tickets für die WM 2008 in Kanada. Als erster Gegner wartet am Freitag der Verlierer der Mittwoch-Partie Deutschland-Norwegen.

Im Unterschied zum Abstiegsjahr 2005, als die Weißrussen in Wien souverän mit 5:0 gewannen, waren die Österreicher diesmal zunächst keineswegs die schlechtere Mannschaft. Doch mit zu vielen Strafen machten sie den Gegner stark, nicht zuletzt drei Powerplay-Treffer sicherten dem WM-Sechsten des Vorjahres den Platz unter den besten zwölf Teams und ließen sich an die Wand spielen.

Vor allem zu viele Strafen im Mitteldrittel und insgesamt zehn Minuten Unterzahl brachten die Boni-Schützlinge auf die Verliererstraße. Nachdem Verteidiger Andre Lakos mit zwei Powerplay- Treffern (19., 25.) nach 0:2-Rückstand der Gleichstand gelungen war, sorgten Ugarow (28.) und Antonenko mit seinem vierten WM-Treffer (34.) jeweils in Überzahl für die Vorentscheidung.

Auch der Start missglückte einmal mehr. „Wir wollen endlich einmal in Führung gehen“, hatte Teamchef Jim Boni gehofft. Doch sein Wunsch wurde nicht erfüllt. Ganz im Gegenteil. Österreich geriet wieder früh in Rückstand. Als Dieter Kalt auf der Strafbank saß, verwertete Glebow nach 3:06 Minuten die erste Powerplay-Chance zum 1:0.

Die Österreicher machten aber Druck und nahmen Andrej Mezin unter Beschuss. Doch der beste Torhüter der Vorjahres-WM stand seinen Mann. Die Weißrussen dagegen nützten ihre Chancen, die ihnen das ÖEHV-Team oft fahrlässig ermöglichte. Reinhard Divis, der gegenüber Bernd Brückler den Vorzug erhalten hatte, rechtfertigte seine Aufstellung und bügelte einige Fehler seiner Vorderleute aus. Es reichte aber nicht um die Mannschaft vor der Relegation zu retten.

Top-8 der Welt vorzeitig in WM-Zwischenrunde
In einer Vorrunde ohne eine einzige Sensation haben sich die Top-8 der internationalen Eishockey-Welt vorzeitig für die Zwischenrunde der WM in Moskau qualifiziert. Am Montag schafften Weltmeister Schweden (8:2 gegen Lettland), der 23fache Rekord- Titelträger Kanada (4:2 gegen Norwegen), die Slowakei (5:1 gegen Deutschland) und die Schweiz (2:1 gegen Italien) den Aufstieg in die nächste Runde. WM-Gastgeber Russland, Vize-Weltmeister Tschechien, Finnland und die USA hatten bereits am Sonntag mit dem jeweils zweiten Sieg die Zwischenrunde erreicht.

Montag, 14. Juni 2021
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