Die Wiener hatten im Finish des ersten Satzes das bessere Ende für sich, im zweiten holten sie einen 0:5-Rückstand rasch auf (7:7) und gewannen erneut 25:20. Während die Tiroler in Service und Angriff Schwächen zeigten, präsentierten sich bei den Gastgebern vor allem Antunovic und Keir in Topform. Im dritten Set gelang den Innsbruckern der von ihnen erhoffte Umschwung nicht, die Angriffsschläge der Wiener kamen hingegen scharf und platziert, sie gaben den früh erarbeiteten Vorsprung nicht mehr aus der Hand.
Tirol-Manager Hannes Kronthaler meinte, die Wiener hätten sehr gut gespielt. "Sie waren uns im Service überlegen, da haben wir zu viele Fehler gemacht und keinen Druck ausüben können." Tirols Matthias Mellitzer übte Selbstkritik: "Ich glaube nicht, dass die hotVolleys so stark waren, es war eher unser Unvermögen."
hotVolleys-Manager Peter Kleinmann lobte die "spielerisch und kämpferisch tolle Vorstellung" seines Teams. "Das war sicher eine der besten Leistungen der Saison. Jetzt haben wir Selbstvertrauen und fahren nach Tirol, um dieses Spiel zu gewinnen", meinte Kleinmann.
Das vierte Duell geht am Freitag (20:30 Uhr) in Innsbruck in Szene, wo die Gastgeber zuletzt 3:2 erfolgreich waren. Der Meistertitel ist heuer besonders wichtig, weil Österreich in der kommenden Saison nur noch einen Platz in der Champions League hat.
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