Kids atmen auf

Handyverbot in Schulen kommt nicht!

Handyverbot in den Schulen! Diese Meldung aus Italien sorgt auch in Oberösterreich für Diskussionen. Schulchef Fritz Enzenhofer hält „grundsätzlich alles für g´scheit, was den Betrieb beruhigt“, will die Mobiltelefone aber nicht total aus den Klassen verbannen. „Aber im Unterricht müssen sie ausgeschaltet sein.“

Genau genommen ist das auch in Italien so, dass die „telefoninos“ nur nicht in Betrieb genommen werden dürfen, allerdings drohen künftig strenge Strafen bei Verstößen. Das geht bis zu „Wer telefoniert, fliegt!“ In Oberösterreich ist der Umgang mit Handys in der Schulordnung festgelegt, die Eltern, Lehrer und Schülervertreter gemeinsam erstellen. Wie in der HTL Traun, wo Handygebimmel den Besitzer einen Euro kostet - das gilt für Schüler ebenso wie für die Lehrer. „Wenn man eine Veranstaltung besucht, schaltet man das Handy ja auch aus“, appelliert Enzenhofer an Höflichkeit und Rücksichtnahme. So heißt´s ja auch in Kinos, Theatern, Krankenhäusern und Flugzeugen: „Handys aus!“

Größeres Problem ist Schummeln per SMS
Ein größeres Problem ist das Schummeln per SMS, es hat aber die selben Konsequenzen wie bei früheren Generationen der Schummelzettel. Ein viel ernsteres Problem: „Das Filmen unappetitlicher Sachen oder Szenen, die dann weiterverschickt werden. Das geht ins Kriminelle und wird von uns stets angezeigt“, sagt Enzenhofer.

 

 

 

Foto: Uta Rojsek-Wiedergut

Freitag, 18. Juni 2021
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