Auch wenn es der Vorsitzende der Kommission, der japanische IOC-Vizepräsident Chiharu Igaya, nach den Visiten bei den beiden Mitbewerbern tunlichst vermied, die einzelnen Kandidaten zu vergleichen, so hat er die Latte für die Mozartstadt dennoch hoch gelegt. Von Pyeongchang zeigte er sich "sehr stark beeindruckt", und Sotschi an der subtropischen Schwarzmeerküste lobte er als "einzigartigen Bewerber".
Am kommenden Mittwoch werden die Salzburger den 13 Kommissionsmitgliedern den ersten Block der insgesamt 17 Themen präsentieren, darunter die Bereiche Olympische Spiele und Konzept, Austragungsstätten, Unterkünfte, Paralympics, Umwelt und klimatische Bedingungen. Tags darauf werden die Bob- und Rodelbahn am Königssee, der Standort für die Eishockey-Halle in Puch-Urstein, das Zentrum der Nordischen in Radstadt/Altenmarkt und die Skipisten in Zauchensee besichtigt.
Phase 2 startet am Freitag
Der zweite Themenblock wird am Freitag erörtert, dann geht es unter anderem um die Finanzen, Sicherheit, Marketing, Medien, Technologie und Kultur. Dabei wird auch Bundeskanzler Gusenbauer ein Referat halten, auch Vizekanzler Molterer und Innenminister Platter werden anwesend sein. Zudem werden Lokalaugenscheine durchgeführt. Am Samstag schließlich wird die Kommission Bilanz über Salzburgs Kandidatur ziehen.
Salzburg hatte im 2. Bewerbungsdokument als Stärken die große Erfahrung beim Ausrichten von Sportveranstaltungen, die Sicherheit und die bereits großteils vorhandene Infrastruktur hervorgehoben. Mit zwei Wettkampf-Regionen sollen es Spiele der kurzen Wege werden.
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