Nachdem die heimischen Ski-Asse die Speed-Disziplinen dominiert hatten und drei von vier Super-G-Serien gewannen, gaben sie sich auch im Slalom keine Blöße. Michaela Kirchgasser und Benjamin Raich fuhren sicher auf den jeweils vierten Rang. Als dann Marlies Schild die dritte Serie gewann, war der WM-Titel klar, denn das ÖSV-Team lag uneinholbar in Front. Mario Matt fuhr beim abschließenden "Schaulauf" locker auf den vierten Platz in seiner Slalom-Serie.
Spannender war der Kampf um Silber. Vor der letzten Serie lagen die Schweiz und Schweden punktegleich auf dem zweiten Platz. Der Schwede Jens Byggmark legte keinen idealen Lauf vor, doch Marc Berthod aus der Schweiz stürzte und sicherte Schweden damit indirekt WM-Silber. Trösten konnten sich die Eidgenossen mit der Bronze-Medaille.
Acht Läufe bis zum Mannschaftsgold
Beim Teamwettbewerb werden bei Damen und Herren je zwei Läufe in Super G und zwei im Slalom absolviert. Mindestens zwei Starter pro Nation müssen beide Disziplinen bewältigen, zwei bis vier weitere Rennfahrer treten zu den restlichen vier Läufen an.
Die Gesamtsieger werden nach einem Punktesystem ermittelt. Sieger ist die Mannschaft mit den wenigsten Punkten. Für den ersten Platz gibt es einen Punkt, für den zweiten zwei Zähler usw.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.