"Ich habe alles ausgeschöpft, was an Möglichkeiten zur Verfügung stand, um in Form zu kommen. Leider hat es nicht funktioniert. Ich möchte jetzt nicht auf Grund meines Namens mehr Chancen bekommen als andere", kommentierte "Swider" seine Entscheidung. Ein Rücktritt steht deshalb aber nicht ins Haus, im Gegenteil. Beim Nordic Tournament im März und dem Saisonfinale in Planica will er wieder aufzeigen.
Der Rückzug Widhölzls aus der "WM-Kampagne" sei keineswegs eine "Kopf-in-den-Sand"-Mentalität. Auch ist diese Handlung nicht mit jener "Flucht" zu vergleichen, die ihn 2001 in Lahti zu einer überstürzten Abreise bewogen hat. "Der Swider ist jetzt ganz anders als damals. Er und wir alle haben bis zuletzt alles versucht, aber wir haben schon so viel Energie aufgewendet und die Chancen, dass er es in zwei Wochen noch geschafft hätte, waren gering", meinte ÖSV-Cheftrainer Alexander Pointner.
Trotz des Ausfalls des Routiniers verfügt Pointner für die fünf Weltcup-Springen in Titisee-Neustadt (3./4.2.), Klingenthal (7.2.) und Willingen (Einzel- und Team, 10./11.2.) sogar über ein Acht-Mann-Aufgebot. Dank des Sieges von Bastian Kaltenböck in der zweiten Phase des Kontinentalcups steht den Österreichern ein achter Startplatz zu. Neben den WM-Fixstartern Gregor Schlierenzauer und Thomas Morgenstern haben die restlichen sechs Chancen, sich um drei, maximal vier verbleibende Plätze zu messen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.