Fr, 19. April 2019
14.12.2017 06:51

Weniger im Sommer?

Schulferien in Türkis-Blau: Eine Herbstwoche frei

Am Donnerstag treffen sich ÖVP und FPÖ zu den finalen Verhandlungen, am Freitagabend soll die neue Regierung fixiert werden. Nach dem umstrittenen Aus für das Rauchverbot hat sich Türkis-Blau nun beim nächsten heiklen Thema geeinigt: Die Schulferien werden neu geordnet. Künftig gibt es eine freie Woche im Herbst - entweder als Zusammenschluss der schulautonomen Tage oder zulasten der langen Sommerferien.

Man reagiere damit auf die Klagen und Probleme der Eltern, hieß es aus den türkis-blauen Verhandlerkreisen. Denn mit den unterschiedlichsten schulautonomen Tagen sei die Betreuung der Sprösslinge alles andere als ein Kinderspiel.

"Familienalltag erleichtern"
Die neue Regelung soll den "Familienalltag sowie die Elternplanung erleichtern". Künftig wird es von 26. Oktober bis 2. November einheitliche Herbstferien geben. Ob dafür die schulautonomen Tage zusammengefasst oder die Sommerferien um eine Woche gekürzt werden, soll nun bei den finalen Verhandlungen geklärt werden.

Erst im April hatte ÖVP-Familienministerin Sophie Karmasin einen Plan für allgemeine Herbstferien vorgelegt. Das SPÖ-Bildungsministerium sprach sich nicht grundsätzlich dagegen aus, verwies aber darauf, dass sich Schüler, Lehrer und Eltern zuletzt dagegen ausgesprochen hätten.

14 Minister und zwei Staatssekretäre
Um 16 Uhr begeben sich ÖVP und FPÖ am Donnerstag im Wiener Palais Epstein in "Konklave", am Freitagabend soll weißer Rauch aufsteigen. Beschlossen ist, dass es weiterhin 14 Minister und zwei Staatssekretäre geben soll. Sebastian Kurz holt als Regierungschef die EU-Agenden zu sich ins Kanzleramt.

Wer die einzelnen Ressorts übernimmt, ist größtenteils festgelegt. Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat darauf bestanden, dass Innen- (geht an die FPÖ) und Justizministerium (ÖVP) nicht in der Hand einer Partei sind. Dem Vernehmen nach hat Casino-Vorstandsdirektorin Bettina Glatz-Kremsner, die für das Wirtschaftsministerium gesetzt war, abgesagt.

Doris Vettermann, Kronen Zeitung

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