Do, 27. Juni 2019
05.10.2017 10:16

Auch Kinder an Bord

Bulgare schmuggelte 18 Flüchtlinge nach Österreich

Bei einer Grenzkontrolle im Burgenland haben Beamte am Montag einen 62-jährigen Bulgaren aus dem Verkehr gezogen, der in Verdacht steht, 18 Menschen über die Grenze von Ungarn nach Österreich geschleppt zu haben. Der Tatverdächtige wurde von der Polizei gestoppt und festgenommen.

Um 22.45 Uhr wurde die Polizei Nickelsdorf im Bezirk Neusiedl am See auf den Sattelaufleger mit bulgarischem Kennzeichen aufmerksam. Bei der durchgeführten Kontrolle des Laderaums wurden die Beamten dann fündig: Der 62-jährige Fahrer habe insgesamt 15 irakische und drei palästinensische Staatsangehörige - zehn Männer, drei Frauen und fünf Kinder - über die Grenze von Ungarn nach Österreich befördert, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Bulgare in Untersuchungshaft
Der 62-Jährige wurde wegen des Verdachts der Schlepperei festgenommen. Die weiteren Ermittlungen erfolgten durch das Landeskriminalamt Burgenland - Ermittlungsbereich Menschenhandel. Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt stellte schließlich den Antrag auf Verhängung der Untersuchungshaft gegen den Tatverdächtigen, der daraufhin in die Justizanstalt Eisenstadt eingeliefert wurde.

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