Do, 21. Juni 2018

Keine Chance

29.09.2017 22:56

Wieder tödlicher Crash mit Lkw

Schon wieder ein tödlicher Unfall, an dem ein Lkw beteiligt ist: Ein Salzburger (27) geriet in der Früh bei der Fahrt nach Anif in der Alpenstraße ins Schleudern. Der Pkw durchbrach die Leitschiene und prallte auf der Gegenfahrbahn gegen einen Lkw. Der junge Mann überlebte nicht.

In Salzburg kam es nun erneut zu einem tödlichen Unfall, an dem ein Lkw beteiligt war, dessen Lenker aber keine Schuld trifft.

Ein 27-Jähriger Salzburger war Freitag früh gegen 5.45 Uhr auf der Alpenstraße an der Stadtgrenze Richtung Anif unterwegs. In einer Rechtskurve dürfte er ins Schleudern geraten sein. Er verlor die Kontrolle über den Wagen. Dieser durchbrach die doppelte Mittelleitschiene und prallte auf der zweispurigen Gegenfahrbahn frontal gegen einen Lkw.

Für den jungen Mann kam jede Hilfe zu spät. Er war bereits tot, als er aus dem Wrack befreit wurde.

Der Lkw-Lenker (59) blieb unverletzt, erlitt aber einen Schock.

Die Straße musste vorerst gesperrt werden. Es kam zu ausgedehnten Staus.

Manuela Kappes, Kronen Zeitung

INTERVIEW- "So ein Einsatz ist nie leicht!"

Bernhard Stöllinger von der Feuerwehr Anif, Einsatzleiter bei den Aufräumarbeiten, schildert die Szenen.

Herr Stöllinger, wie viele Feuerwehrmänner waren vor Ort?

Zirka 70 Einsatzkräfte der Feuerwehren Anif, Niederalm und Grödig.

Der Verunglückte musste aus dem Wrack befreit werden, wie ist das mit Schaulustigen, gibt es da einen Sichtschutz?

Ja, bei Bedarf. Man versucht verunglückte Fahrzeuge aber insbesondere die Betroffenen bestmöglich abzuschotten, um die Privatsphäre  zu wahren. Auch das ärztliche Team benötigt bestmögliche Bedingungen für ihre Arbeit.

Was war mit der Straßensperre und dem lecken Lkw?

Anfangs mussten  alle vier Fahrspuren gesperrt werden. Die Sperre konnte nach und nach aufgehoben werden. Beim Lkw wurde der Tank abgedichtet und in Fässer umgepumpt.

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