Mo, 10. Dezember 2018

Konzert abgesagt

26.09.2017 07:42

Welser Bombendroher erwarten bis zu 3 Jahre Haft

Nur Sekunden dauerten die beiden Anrufe, die ein Bombendroher absetzte, doch er löste damit einen Großeinsatz der Polizei und die Evakuierung des "Konzertspektakels" in Wels aus. Ihm drohen bis zu drei Jahre Haft.

Ganz schön schwitzen dürfte jener Mann, der am Wochenende - wie berichtet - in Wels mit einer Bombendrohung das "Konzertspektakel" zu einem jähen Ende brachte. Was vielleicht nur als Scherz oder aus einer dummen Laune heraus begangen wurde, könnte massive Konsequenzen für ihn haben, falls er erwischt wird: "Er hat eine gefährliche Bedrohung laut Strafgesetzbuch begangen", erklärt der Welser Stadtpolizeikommandant Klaus Hübner. Wird der Bombendroher gefasst, angeklagt und dafür auch verurteilt, drohen ihm bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe.

Immerhin mussten bekanntlich 6500 Konzertgäste aus der Messehalle flüchten, zwei Bands konnten nicht mehr auftreten und die Veranstaltung musste abgebrochen werden. Obwohl die Besucher ruhig blieben, war es eine gefährliche Situation.

Geschädigte können Schadenersatz fordern
Nicht nur einige Zeit im Gefängnis erwartet den Droher, auch Schadenersatzforderungen können auf ihn zukommen. Denn jeder, der glaubt, durch eine solche Bombendrohung Schaden erlitten zu haben, kann auf zivilrechtlichem Weg Ansprüche stellen. Sollte eine Versicherung mit im Spiel sein, kann diese auch regressieren.

Gefasst wurde kürzlich ein 33-Jähriger aus Kirchdorf, der vor sechs Monaten die Special Olympics in Schladming mit Sprengstoff bedrohte. Auch er hatte die Drohung telefonisch abgegeben. Und im Februar dieses Jahres musste in Wels eine Disco geräumt werden - ein Scherzbold hatte von der Telefonzelle aus die Polizei angerufen und mit einer Bombe gedroht. Der Täter konnte flüchten.

Jasmin Gaderer, Kronen Zeitung

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