Mi, 20. Juni 2018

Kim Jong Un schäumt:

22.09.2017 04:17

"Geistesgestörter" Trump wird "teuer bezahlen"

Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un hat US-Präsident Donald Trump nach dessen jüngsten Drohungen gegen sein Land gewarnt, er werde dafür "teuer bezahlen". "Ich werde den Mann, der die Hoheit über das Oberkommando in den USA hat, für seine Rede teuer bezahlen lassen", in der Trump Nordkorea mit der "völligen Zerstörung" gedroht hatte, wurde Kim am Freitag von der Staatsagentur KCNA zitiert.

Kim nannte Trump zudem einen geistesgestörten Greis und kündigte Vergeltung an: "Ich werde den geistig umnachteten, senilen Amerikaner sicher und endgültig mit Feuer bändigen", erklärte er. Trumps Äußerungen seien "die grimmigste Kriegserklärung in der Geschichte". Sie hätten ihn aber nicht eingeschüchtert und würden ihn auch nicht aufhalten, so Kim. Er sei vielmehr überzeugt, dass er den richtigen Pfad gewählt habe und diesem Weg bis zum Schluss folgen müsse.

Trump werde für seine Rede vor den Vereinten Nationen "teuer bezahlen". Jetzt, da der US-Präsident ihn und sein Land vor den Augen der Welt beleidigt habe, ziehe Nordkorea ernsthaft in Erwägung, eine "harte Gegenmaßnahme auf höchstem Niveau in der Geschichte" auszuführen. Welche Schritte er konkret ergreifen werde, sagte Kim nicht.

Test von Wasserstoffbombe geplant?
Einem Medienbericht zufolge spielt Nordkorea mit dem Gedanken, eine Wasserstoffbombe auf dem Pazifischen Ozean zu testen. Wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap am Freitag berichtete, sagte der nordkoreanische Außenminister Ri Yong Ho, er glaube, sein Land könne einen solchen Test im bisher nicht dagewesenen Ausmaß in Erwägung ziehen. Ri antwortete dies auf die Frage, was Machthaber Kim gemeint habe, als er nach der Drohung von Trump von "harten Gegenmaßnahmen" gesprochen habe. Er wisse aber nicht genau, was Kim vorhabe, so Ri.

Trump hatte Nordkorea am Dienstag in einer Rede vor der UNO-Vollversammlung in New York mit "totaler Vernichtung" gedroht. In Anspielung auf Kims Raketentests sagte er: "Der Raketenmann ist auf einer Selbstmordmission für sich selbst und sein Regime." Am Donnerstag ordnete Trump per Dekret neue Sanktionen gegen Nordkorea an.

Der Konflikt heizt sich seit Monaten auf. Anfang der vergangenen Woche hatte der UNO-Sicherheitsrat die Sanktionen gegen Nordkorea wegen dessen Atomtests am 3. September deutlich verschärft. Nordkorea hatte die Weltgemeinschaft in den vergangenen Wochen nicht nur mit seinem sechsten Atomwaffentest, sondern auch mit Raketentests in Unruhe versetzt.

 krone.at
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