20.09.2017 13:23 |

Verletzte auf A1

Horror-Crash: „Ich dachte, jetzt ist es aus“

Bei einem schweren Autounfall in Oberösterreich waren am Dienstagabend 1000 Schutzengel im Spiel. Eine 27-Jährige kam mit ihrem Wagen durch einen plötzlichen Graupelschauer auf der Westautobahn von der Straße ab. Ein nachkommender Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte mit voller Wucht gegen das Fahrzeug. Wie durch ein Wunder kamen die zwei Pkw-Lenker sowie eine weitere Insassin mit leichten Verletzungen und einem Schock davon. "Wir können von Glück reden, dass nicht mehr passiert ist", so die 27-Jährige gegenüber krone.at.

Gegen 16 Uhr geriet die Oberösterreicherin, die gerade mit ihrer Zwillingsschwester auf der A1 in Fahrtrichtung Salzburg unterwegs war, ins Schleudern. Das Fahrzeug rammte danach die Leitschiene und kam letztendlich entgegen der Fahrtrichtung auf dem dritten Fahrstreifen zum Stillstand.

Ein nachkommender 56-jähriger Autofahrer konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren und donnerte mit voller Wucht frontal in das Fahrzeug der Geschwister. "Als ich das Auto auf uns zukommen sah, dachte ich, jetzt ist es aus", so die Schwester der Lenkerin. Doch sie hatten unglaubliches Glück: Wie durch ein Wunder kamen die Frauen sowie der 56-Jährige zwar mit Verletzungen, jedoch mit dem Leben davon. Der Mann wurde durch den Aufprall in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr Enns befreit werden.

Nach der Erstversorgung durch die Rettung und den Notarzt wurden die drei Opfer ins Krankenhaus eingeliefert. Die Richtungsfahrbahn Salzburg wurde für die Dauer der Personen- und Fahrzeugbergung gesperrt.

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