Do, 15. November 2018

Gibt SPD die Schuld

07.09.2017 17:31

Linke: Wagenknecht schreibt Rot-Rot-Grün ab

Die Spitzenkandidatin der Linken in Deutschland, Sahra Wagenknecht, gibt einer rot-rot-grünen Koalition nach der Bundestagswahl am 24. September kaum noch eine Chance. "Wenn man sich die Umfragen ansieht, kann man jetzt nicht ernsthaft noch in eine Kamera sagen, wir sehen gute Chancen für Rot-Rot-Grün. Man muss eben leider sagen, die SPD hat es vermasselt", sagte Wagenknecht.

Die SPD habe laut Wagenknecht die Hoffnung vieler Menschen enttäuscht, die glaubten, Spitzenkandidat Martin Schulz würde seine Partei auf einen sozialdemokratischen Weg zurückführen. "So wie ich die SPD derzeit erlebe, wirbt sie eigentlich eher um eine Fortsetzung der großen Koalition", erklärte Wagenknecht.

Ein Bündnis von SPD, Linkspartei und Grünen verfehlt in Umfragen seit Wochen deutlich eine Regierungsmehrheit. Nur zu Jahresanfang, nachdem Schulz von der SPD zum Herausforderer von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ausgerufen wurde, sah es kurzzeitig in den Erhebungen so aus, als könne Rot-Rot-Grün eine Mehrheit erlangen.

Wahlkampftour: Merkel will Protest nicht weichen
Merkel will sich unterdessen von Protesten auf ihren Wahlkampfveranstaltungen nicht unterkriegen lassen. "Mir ist es wichtig, auch immer wieder dorthin zu fahren, wo ich nicht nur freundlich empfangen werde", sagte die CDU-Vorsitzende den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland am Donnerstag.

"Viele Menschen, die sich den Trillerpfeifenkonzerten und den Sprechchören nicht anschließen, brauchen Ermutigung dafür, weiter Zivilcourage zu zeigen und dem Hass entgegenzutreten", so Merkel. Gerade in ihrem Wahlkreis im ostdeutschen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern suche sie immer wieder das Gespräch mit Kritikern. "Aber wenn jemand nur noch pfeift und brüllt, dann kann man nicht mehr gut reden", stellte die Kanzlerin fest.

 krone.at
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