Mo, 24. September 2018

Wer sind die Täter?

05.09.2017 09:13

Verwirrspiel nach blutiger Eisenstangen-Attacke

Wer sind die Täter? Und wer die Opfer? Die brutale Eisenstangen-Attacke Ende August in der Kranebitter Allee in Innsbruck mit zwei Verletzten (die "Krone" berichtete) entpuppt sich nun als Verwirrspiel. Die Ermittler konnten zwei mutmaßliche Schläger ausforschen. Doch die schlüpfen nun in die Rolle der Geschädigten.

Offenbar sind zwei oder drei Unbekannte auf zwei Einheimische losgegangen und haben diese mit einer Eisenstange regelrecht malträtiert. Einer der beiden Männer wurde dabei schwer verletzt. Er musste sogar an der Hand operiert werden. Alles in allem ist der Vorfall aber äußerst rätselhaft.

Zwei Bosnier ausgeforscht

So lautete der Stand der Ermittlungen am 28. August - also einen Tag nach der blutigen Attacke. Am Montag, eine Woche später, mutierte der Fall dann endgültig zum Verwirrspiel. Laut Chefermittler Ernst Kranebitter von der Innsbrucker Kripo wurden zwei Bosnier (32 und 39 Jahre) ausgeforscht, "die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Tat stehen". Die brutalen Schläger? Möglich, aber…

… die Bosnier schlüpften nun in die Opferrolle. Sie behaupten offenbar, dass sie von den Einheimischen (diese wurden angeblich kurz davor aus einem nahen Lokal hinauskomplimentiert) angegriffen worden sind.

Die genauen Tatumstände sind also nach wie vor völlig unklar. Die Ermittlungen laufen weiter.

Hubert Rauth, Kronen Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Tirol
Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.